Studentenbuden.
HWO Science City Zürich, Referenz: Bauberatung, Ausschreibung, Realisierung

Planung, Organisation, Realisierung

Alles fliesst. Die Zeit, die Informationen, die Daten.

Von der Idee über die Ausführung bis zur Nutzung – wir begleiten Sie durchgehend. Wir sind Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um den gesamten Planungs- und Realisierungsprozess. Sei es auf ökonomischer oder organisatorischer Ebene, wir halten Ihr Projekt in Fluss. Einen besonderen Fokus legen wir auf Nachhaltigkeit. Auch künftige Generationen sollen eine intakte ökologische und ökonomische sowie sozial funktionierende Immobilie vorfinden.

Digitale Planung mit Building Information Modeling (BIM)

Daten bestimmen den Fluss der Projekte. In unseren Abläufen, bei Planung, Kalkulation und Realisation spielt deshalb Building Information Modeling eine Hauptrolle. Wir verstehen BIM als ganzheitlich integrierte Methodik, um Produktivität und Effizienz in Planung und Realisierung zu steigern. Ein digitales Gebäudemodell erhöht die Qualität der Plandaten und die Transparenz. Die Auswirkungen einer BIM-basierten Planung reichen weit über die Realisierung hinaus und schaffen Mehrwerte für den gesamten Life-Cycle eines Bauwerks. Wir beraten Bauherrschaften im Zusammenhang mit digitaler Planung und Modellierung, wir übernehmen das gesamte Datenmanagement, wir organisieren digitale Kooperationplattformen, wir kalkulieren modellbasiert. 

Mehr zu unserem BIM-Angebot.

Aktuell

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Neubau Doppelsporthalle Nebikon: das Projekt «Krokodil» wird zur Weiterbearbeitung empfohlen

21.05.2026 — Der Projektwettbewerb für den Neubau einer Doppelsportha mit zusätzlichen Schulräumen sowie der Aufwertung der Umgebung in Nebikon ist entschieden. Das Projekt «Krokodil» von Huber Waser Mühlebach Architektur ETH SIA BSA wird von der Jury einstimmig für die Weiterbearbeitung empfohlen.

Die Gemeinde Nebikon beabsichtigt, das Areal zwischen Schule, Kirche und Gemeindeverwaltung langfristig qualitätsvoll weiterzuentwickeln. Die bestehende Einfachturnhalle aus dem Jahr 1951 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Schul- und Vereinssport. Gleichzeitig bietet das Areal grosses Potenzial für eine qualitative Aufwertung des Zentrums und Schaffung neuer Begegnungsmöglichkeiten im Dorfzentrum. Ziel ist es, mit dem Ersatzneubau einer Doppelturnhalle nicht nur die sportliche Infrastruktur zu verbessern, sondern das öffentliche Zentrum als zusammenhängendes Ensemble nachhaltig zu stärken.

Projektwettbewerb

Um einen geeigneten Partner für dieses Vorhaben zu finden, führte die Gemeinde einen selektiven Projektwettbewerb für Teams aus Architektur und Landschaftsarchitektur durch. In einer vorgängigen Präqualifikation wurden aus 42 Bewerbungen acht Teams ausgewählt und eingeladen, anonym Projektvorschläge auszuarbeiten. Die acht eingegangenen Projektvorschläge wurden anhand der Vorgaben des Wettbewerbsprogramms nach funktionalen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Kriterien beurteilt.

Siegerprojekt «Krokodil»

Als Siegerprojekt ging der Vorschlag «Krokodil» vom Architekturbüro Huber Waser Mühlebach GmbH aus Luzern in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekturbüro Uniola AG aus Zürich, hervor. Die Jury würdigte insbesondere den ganzheitlichen Ansatz, der Architektur, Freiraum und Betrieb überzeugend miteinander verbindet und aus dem bisherigen Nebeneinander der öffentlichen Bauten ein räumliches Miteinander formt.

Der Neubau der Doppelturnhalle wird bewusst in der Arealmitte positioniert und übernimmt eine vermittelnde Rolle zwischen Schule, Kirche und Verwaltung. Er strukturiert den Freiraum neu und bildet zusammen mit dem geplanten Mehrgenerationenplatz das Zentrum der Anlage. Der Neubau mit gedecktem Eingangsbereich orientiert sich direkt auf diesen Begegnungsraum. Dies schafft eine klare Adresse für Schule, Vereine und Öffentlichkeit. Die bestehende Turnhalle bleibt als identitätsstiftendes Element erhalten und wird zu einem vielseitig nutzbaren Mehrzweckraum umgenutzt.

Weiteres Vorgehen

Mit der Empfehlung des Siegerprojekts «Krokodil» verfügt die Gemeinde Nebikon über eine tragfähige Grundlage für die weitere Planung. Das Projekt wird nun gemeinsam mit dem Siegerteam vertieft und konkretisiert. Die Ausgestaltung des Mehrgenerationenplatzes sowie zentraler Freiräume soll partizipativ mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Generationen erfolgen. In die weitere Planung des Projektes ist eine Baukommission involviert. Über die erforderlichen Detailplanungskredite für die weitere Ausarbeitung des Projekts wird die Bevölkerung von Nebikon bereits in diesem Herbst entscheiden. 

Die Büro für Bauökonomie AG unterstütze die Gemeinde Nebikon in der Organisation und Durchführung des Projektwettbewerbs.

Bauherrschaft: Gemeinde Nebikon
Architektur: Huber Waser Mühlebach GmbH, Luzern
Landschaftsarchitektur: Uniola AG, Zürich
Visualisierung: Atelier Tran Imagery, Luzern

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Siegerprojekt Stanserhorn ++

27.04.2026 — Der Studienauftrag für einen Neubau auf dem Stanserhorn ist abgeschlossen: Die Arbeitsgemeinschaft Weitschies Krähenbühl aus Chur konnte sich mit ihrem Projektvorschlag gegen die weiteren sieben eingeladenen Architekturbüros durchsetzen. Das Siegerprojekt zeigt einen dreistöckigen Neubau aus Holz und Glas, der sämtliche Räumlichkeiten neben der Bergstation ersetzt und modernisiert.

Ausgangslage
Die heutige Infrastruktur ist seit vielen Jahren unverändert und wird den vielfältigen Bedürfnissen der Gäste nicht mehr vollumfänglich gerecht. Zudem hat das Gäste aufkommen seit der Eröffnung der Cabrio-Luftseilbahn um über 60 Prozent zugenommen, was immer wieder zu Kapazitätsengpässen führt. 

Aus diesem Grund wurde ein Studienauftrag mit acht eingeladenen Architekturbüro durchgeführt. Die Büro für Bauökonomie AG unterstütze die Stanserhorn-Bahn AG in der Organisation und Durchführung.

Siegerprojekt
Im Zentrum des Siegerprojekts von der Arbeitsgemeinschaft Weitschies Krähenbühl aus Chur stehen grosszügige, lichtdurchflutete Räume, vielseitige Gastronomieangebote und eine deutliche Steigerung des Gästekomforts. Grossflächige Glasfronten eröffnen spektakuläre Panoramen über Mittelland, Vierwaldstättersee und Alpen. Die Terrasse erhält ihre ursprüngliche Form zurück und wird durch zusätzliche Aussenbereiche auf allen Etagen erweitert – ein klares Plus für Besucherinnen und Besucher.

 Der Neubau schafft ein vielseitiges Raumangebot für individuelle Gäste, Gruppen und Firmen: 

  • Selbstbedienungsrestaurant für 120 Personen
  • Bankettrestaurant für 150 Personen
  • Seminarräume für 150 Personen
  • Bedientes Restaurant für 60 Personen
  • Grosszügige Terrassen, ausgerichtet nach Norden und Süden
  • Grosszügiger Shop

Die Gestaltung nimmt bewusst Bezug auf die Geschichte des Stanserhorns: Die Formensprache erinnert an das historische Hotel aus den Anfangszeiten des Tourismus – jedoch konsequent für Tages- und Eventgäste weitergedacht. Die prägnante Dachlinie folgt dem Verlauf der ehemaligen Standseilbahn und setzt ein starkes, identitätsstiftendes Zeichen. Ein offener Durchgang im Erdgeschoss schafft ein fliessendes Erlebnis und wird mit einer neuen Plattform in Richtung Norden abgerundet.

Weiteres Vorgehen
Der Baustart ist – abhängig vom Bewilligungsverfahren – für 2028 vorgesehen. Die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre, die Eröffnung ist für 2030 geplant. Die Investitionskosten belaufen sich auf
34 Millionen Franken. Während der Bauzeit bleibt das Stanserhorn geöffnet, wenn auch mit reduzierten Kapazitäten von 80 bis 100 Plätzen.

Bauherrschaft: Stanserhorn-Bahn-Aktiengesellschaft
Architektur: ARGE Weitschies Krähenbühl Architekten BSA ETH SIA, Chur

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Siegerprojekt Grabenhof-Park, Stadt Kriens

03.04.2026 — Der Projektwettbewerb für die zukünftige Parkanlage im Grabenhof in Kriens ist abgeschlossen: Die Luzerner freiraumarchitektur gmbh setzt sich mit ihrem Entwurf «LUCUS» gegen 35 weitere Beiträge durch. Das Projekt schafft entlang des Bogenwegs eine lebendige, grüne Achse für alle Generationen.


Siegerprojekt LUCUS
Mit der Wahl des Siegerprojekts «LUCUS» erhält die Entwicklung des Grabenhof-Parks nun ein deutliches Profil. Das Projekt des Luzerner Landschaftsarchitekturbüros freiraumarchitektur gmbh hat sich gegen 35 weitere Beiträge durchgesetzt und sieht eine dichte Baumbepflanzung entlang des Bogenwegs vor. Der Raum beidseits des Bogenwegs wird zu einer lebendigen Achse mit intensiveren Nutzungen für alle Generationen. Zudem entstehen offene, vielfältig nutzbare Bereiche im Übergang zum Kuonimatt-Quartier und zum heutigen Familiengartenareal. Die Fläche entlang des Schlimbachs bleibt der Natur vorbehalten. Ihre Vielfalt wird dort auf geeignete Weise erlebbar gemacht.

Grosse Beteiligung und fachlich breit abgestützte Beurteilung
Im zweiten Halbjahr 2025 hat die Stadt Kriens in Zusammenarbeit mit der Büro für Bauökonomie AG einen Projektwettbewerb für die Parkanlage durchgeführt. Insgesamt wurden 36 Projektbeiträge eingereicht. Sie wurden in einem offenen, einstufigen anonymen Verfahren von einem interdisziplinären Preisgericht aus (Landschafts-)Architektinnen und Architekten, Vertretungen diverser Anspruchsgruppen wie Seniorinnen und Senioren, Jugendlichen und Kindern sowie Fachpersonen aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz oder aus der nahen Nachbarschaft Kuonimatt beurteilt.

Erholungsgebiet für die Bevölkerung
In einer Motion hatte die Mitte vor zwei Jahren gefordert, dass auf den Arealen Hinterschlund und/oder Grabenhof schnellstmöglich eine Freizeitanlage realisiert werden müsse. Der Stadtrat solle insbesondere aufzeigen, wie die Realisierung einer Freizeitanlage als Erholungsgebiet für die breite Bevölkerung ermöglicht werden kann. Dies war dem Stimmvolk der Stadt Kriens bereits in der Abstimmungsbotschaft über den Bebauungsplan und die Teilzonenplanänderung für die Pilatus Arena versprochen worden. Auch das räumliche Entwicklungskonzept (REK) hält fest, dass die beiden Areale transformiert werden. Neben Wohnen und Arbeiten sollte auch ein attraktiver Freiraum entstehen. Mit dem abgeschlossenen Projektwettbewerb ist nun ein weiterer Schritt dahingehend erfolgt.

Die Büro für Bauökonomie AG unterstützte die Stadt Kriens in der Organisation und Durchführung des Projektwettbewerbs Grabenhof-Park in Kriens.

Bauherrschaft: Stadt Kriens
Landschaftsarchitektur: freiraumarchitektur gmbh

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