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Wohnüberbauung Rotmatt Meggen, Referenz: Ausschreibung, Realisierung, Bauberatung, Projektierung

Planung, Organisation, Realisierung

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Von der Idee über die Ausführung bis zur Nutzung – wir begleiten Sie durchgehend. Wir sind Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um den gesamten Planungs- und Realisierungsprozess. Sei es auf ökonomischer oder organisatorischer Ebene, wir halten Ihr Projekt in Fluss. Einen besonderen Fokus legen wir auf Nachhaltigkeit. Auch künftige Generationen sollen eine intakte ökologische und ökonomische sowie sozial funktionierende Immobilie vorfinden.

Aktuell

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Projektwettbewerb für Schulzentrum Ost in Ebikon

Vorstudien

10.06.2022 — Inmitten eines Wohngebietes in Ebikon, südöstlich der Hauptverkehrsachse, befindet sich das Schulzentrum Ost, welches die Schulhäuser «Feldmatt» und «Höfli» umfasst. Dieses Areal möchte die Gemeinde erneuern, indem das Schulhaus «Höfli» ersetzt und die Schule «Feldmatt» umgebaut werden soll. Dieser Entscheid folgte aus der von der Gemeinde Ebikon erarbeiteten Schulraumstrategie 2020, die aufzeigte, dass aufgrund der Entwicklung der Gemeinde, dem baulichen Zustand der Schulhäuser und des Lehrplans 21 eine Weiterentwicklung der bisherigen Schulstandorte nötig ist.

Vor diesem Hintergrund lanciert die Gemeinde einen offenen Projektwettbewerb zum Schulareal Ost. Architekturbüros können sich noch bis am Montag, 13. Juni 2022 bewerben. Mehr Informationen zur Ausschreibung auf simap.ch.

Das Schulhaus «Feldmatt» wurde in den Jahren von 1989 bis 1993 nach den Plänen von Hans U. Gübelin und Andreas Rigert erbaut und wurde im Rahmen «Guter Bauten im Kanton Luzern 1983 – 1993» mit einem Preis ausgezeichnet. Es besteht aus einem Schulhaustrakt, einem Mehrzwecksaal, einer Turnhalle und einem Kindergarten. Die L-förmig angeordneten Gebäude rahmen den Pausenplatz und eine Aussensportanlage in der Mitte des Areals.

Die Schulanlage «Höfli» wurde im Jahr 1964 eröffnet. Eine durch das Büro a2plus im Jahr 2016 durchgeführte Analyse des Schulhauses zeigte, dass Handlungsbedarf an verschiedenen Bauteilen besteht. Das Schulhaus «Höfli» entspricht energetisch, wie auch im Bereich der Barrierefreiheit nicht den heutigen Anforderungen. Die Grundstruktur des Schulgebäudes ist unflexibel und somit schwierig an die heutigen räumlichen Bedürfnisse anzupassen. Weiter wurden nach Renovierungen einiger Klassenzimmer erhöhte Schadstoffwerte gemessen, weshalb das Schulhaus heute nicht benutzt wird. Als Ersatz des «Höfli-Schulhauses» sind zwei Provisorien in Betrieb. Mit dem Ersatzneubau des Schulhauses «Höfli» soll der Raumbedarf der nächsten Jahre, inklusive absehbarem Bevölkerungswachstum sichergestellt und die Infrastruktur an die aktuellen Bedürfnisse und Empfehlungen angepasst werden.

Die Pläne und Modelle müssen im Rahmen des Wettbewerbes bis Anfang November eingereicht werden. Eine neunköpfige Jury bestehend aus vier Architekten, einer Landschaftsarchitektin, zwei Vertretern des Gemeinderats sowie einer Vertreterin und einem Vertreter der Gemeindeverwaltung entscheidet dann über das Siegerprojekt, welches im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Gemeinde rechnet grob geschätzt mit Gesamtkosten von 44 Millionen Franken plus/minus 25 Prozent für das neue Schulzentrum Ost.

Die Büro für Bauökonomie AG war beim Projekt für die Machbarkeitsstudie und die Grobschätzung der Baukosten verantwortlich und begleitet nun den Projektwettbewerb.

Bauherrschaft: Gemeinde Ebikon
Quellen: Situation, Bilder Schulhaus Feldmatt, Schulhaus Höfli

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Mehrgenerationenwohnen «Im Betlehem» in Immensee

Projektierung Ausschreibung Realisierung Bauberatung

07.06.2022 — In Immensee im Kanton Schwyz, zwischen dem Zuger- und dem Vierwaldstädtersee, entstand in den vergangenen Jahren die Siedlung «Im Betlehem». Die Bauherrschaft, die Missionsgesellschaft Bethlehem (SMB), hat etwas, was im Bezirk Küssnacht ein rares Gut geworden ist: viel Platz. Einen Teil davon stellen sie in Form einer Wohnsiedlung der Allgemeinheit zur Verfügung. Es ist offensichtlich, dass damit kein Renditeobjekt entstehen soll, sondern bezahlbaren Wohnraum für alle.

Während vier Bauetappen sollen insgesamt zwölf Gebäude mit 150 Wohnungen entstehen. Bereits im Frühling 2021 konnten die 51 Wohnungen der ersten vier Gebäude bezogen werden. Diese erste Etappe bildet den Kern der Siedlung und umfasst unter anderem ein Bistro, diverse Hobbyräume, Gästezimmer sowie Kinderbetreuung. Die Siedlung ist schon vollständig zum Leben erwacht, obwohl sie erst bis 2030 umfassend fertiggestellt und bezogen sein wird. Seien es täglich wechselnde Mittagsmenüs im Bistro, spielende Kinder im Hof oder ein Klavierkonzert im Theatersaal – im Betlehem ist immer etwas los. Im 2024 soll die zweite Bauetappe folgen.

Bei der Mehrgenerationensiedlung wird bewusst auf einen bunten Mietermix gesetzt: Ob Paare, Familien oder Alleinstehende – im Betlehem sollen sich Jung und Alt wohl fühlen. Was beim Zusammenleben wichtig ist, wurde von der Bauherrschaft gar in einem Leitbild zusammengestellt. Auf dieses Zusammenleben geht auch die Architektur ein: Der Hof bietet Platz für Gemeinschaft und ein Miteinander; als Kontrast erlauben Nischen Rückzug und Privatsphäre. Neben dem Menschen stehen auch die Natur und die Umwelt im Fokus der Siedlung: Das Quartier ist autofrei, die Dachgärten und der Innenhof begrünt, diverse Einrichtungen werden gemeinschaftlich genutzt und die nachhaltige Bauweise im Minergie-Standard verringert den Verbrauch von Ressourcen.

Seit 2012 begleitet die Büro für Bauökonomie AG den Generalplaner Lüscher Bucher Theiler Architekten GmbH im Rahmen der Kostenplanung und führte während der ersten Bauetappe das Kostenmanagement und die Bauleitung aus.

Mehr Informationen zum Projekt.

Architektur: Lüscher Bucher Theiler Architekten GmbH, Luzern
Bauherrschaft: Missionsgesellschaft Bethlehem (SMB)

Bilder: Daniela Burkart, Luzern

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Umbau der Schulanlage Sonnenberg in Adliswil unter Anpassung der heutigen energetischen Vorgaben

Projektierung Ausschreibung

31.05.2022 — Am Westufer des Zürichsees, rund zehn Kilometer vom Zürcher Stadtzentrum entfernt, liegt die Gemeinde Adliswil, wo sich die Schulanlage Sonnenberg befindet. Darin befinden sich zwei Grundschulen und zwei Kindergärten. Im Auftrag der Stadt Adliswil hat die Büro für Bauökonomie AG in den Jahren 2019 bis 2021 die Schulanlage Sonnenberg als Generalplaner mit dem Architekturbüro Oxid Architektur und einem Planerteam umgebaut, erweitert und entsprechend den heutigen energetischen Vorgaben angepasst.

Ein dreigeschossiger Kopfbau in Holzbauweise wurde an den bestehenden Sporttrakt angefügt und direkt auf eine bestehende Zivilschutzanlage gestellt. In der Erweiterung wurden Gruppenräume, Mittagstisch und Kindergarten untergebracht. Als Konstruktionsholz wurden Fichten- und Tannenhölzer verwendet, das Holz für die Lignaturdecken und die Fassaden stammt aus Schweizer Wäldern. Ebenfalls wurde die Turnhalle saniert und das ehemalige Schwimmbad zum Multifunktionssaal umgebaut.

Die Schulanlage wurde 1969 von den Architekten Müller und Nietlispach erstellt. Das Volumen des Campus ist behutsam in die Hanglage eingefügt und horizontal wie auch vertikal gestaffelt. Daraus resultiert eine natürliche Raumabfolge der Pausenplätze auf unterschiedlichen Ebenen. Auch beim Umbau und der Erweiterung verfolgte Oxid Architektur diese Vorgehensweise und hat den Bestand so weit wie möglich bewahrt. Unter anderem bei der Auslagerung des Multifunktionssaals ins ehemalige Schwimmbad wird die bestehende Höhenentwicklung, Körnung und Morphologie des Schulensembles beibehalten.

Die Schulanlage Sonnenberg konnte 2021 eröffnet werden. Dank dem geschickten Umgang mit dem Bestand und dem Neubau in Holzbauweise wurden Graue Energie und CO2-Emissionen deutlich minimiert.

Die Büro für Bauökonomie AG trug beim Bauprojekt in der Rolle des Generalplaners die Gesamtverantwortung und war für das Baumanagement und die vollumfängliche Kostenkontrolle verantwortlich.

Architektur: Oxid Architektur, Zürich
Bauherrschaft: Stadt Adliswil
Generalplanung, Baumanagement: Büro für Bauökonomie AG, Luzern
Bauleitung: Baupool Baumanagement AG, Zürich
Landschaftsarchitektur: Planikum AG, Zürich
Tragwerk Holzbau, Brandschutz: Lauber Ingenieure, Luzern
Tragwerk Massivbau: Basler & Hofmann, Luzern
Energieplanung: PZM, Zürich; HHM, Zürich
Bauphysik: RSP Bauphysik, Luzern
Holzbau: Kost Holzbau, Küssnacht am Rigi

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