Wissen, was drin ist.
Labor AVS Unterentfelden, Referenz: Ausschreibung, Projektierung, Realisierung, Digitale Planung

BIM – Building Information Modeling

Daten sind der Baustoff, Digitalisierung das Handwerk

Die Kompetenzen in der Bauwerksdatenmodellierung haben wir über Jahre aufgebaut, weiterentwickelt und integriert. Building Information Modeling (BIM) erlaubt das Erstellen eines digitalen Gebäudemodells über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks. Jedes BIM-Modell ist ein datenbasiertes, objektorientiertes und digitales Abbild eines Gebäudes. 

Wir verstehen BIM als ganzheitlich integrierte Methodik, um Produktivität und Effizienz in Planung und Realisierung zu steigern. Ein digitales Gebäudemodell erhöht die Qualität der Plandaten und die Transparenz. Wir beraten Bauherrschaften und Auftraggeber bei der Definition von Zielen und Anforderungen in der strategischen Planung und Projektierung. 

Mehrwert: Datenvisualisierung für maximale Transparenz
Unsere BIM-Spezialistinnen und Spezialisten erstellen bereits im Planungsverfahren einen digitale Kopie des Bauprojekts. Das erlaubt auch nach Fertigstellung den Blick hinter die Fassaden. Das gläserne Gebäude wird Realität. Das datenbasierte Abbild eines Bauwerks fördert Unsichtbares zu Tage und hilft so bei der Planung weiterführender Bauvorhaben. Unsere BIM-Modelle visualisieren das komplette Bauwerk mit sämtlichen Informationen und stellen ein transparentes Plankonstrukt zur Verfügung.

Ansprechpersonen: Spezialistinnen und Spezialisten schöpfen Potenziale aus
Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Unsere BIM-Experten sind gerne für Sie erreichbar.

Gilles Steimen

Gilles Steimen

Leiter Digitale Planung
BA HSLU Architektur
Sara Müller

Sara Müller

Leiterin Qualität / Wissen
Dipl. Designerin FH

Blogbeiträge zum Thema

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Neues Kapitel für die Bildung: Die Gesamtsanierung der Schulanlage Moosmatt

29.01.2024 — Die Schulanlage Moosmatt in Luzern steht vor einer bedeutenden Veränderung. Die bevorstehende Gesamtsanierung und Erweiterung verspricht Kindern und Lehrpersonen ein modernes Lernumfeld und schafft gleichzeitig einen attraktiven Begegnungsort für die Quartierbevölkerung und Vereine.

Das Bauprojekt, das als Antwort auf die sich wandelnden Anforderungen an Bildungseinrichtungen konzipiert wurde, umfasst eine Gesamtsanierung des Bestandsbau sowie eine Erweiterung des über 100-jährigen Schulhauses. Dies unter anderem, weil sich die Schülerzahlen im Moosmatt-Quartier von 350 auf 650 beinahe verdoppeln werden.

Zuschlag geht an Zürcher Architektenteam
In einem offenen, anonymen Architektur- und Landschaftsarchitekturwettbewerb wurden im November 2021 27 eingegebene Projektbeiträge juriert. Dem Zürcher Architekturbüro Blättler Dafflon Architekten AG und Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG aus Zürich erteilte die Stadt Luzern den Auftrag für die Planungsarbeiten. Das Team zeichnete sich unter derselben Bauherrschaft bereits für den Neubau des Schulhauses Staffeln im Stadtteil Littau verantwortlich.

Altbau soll weiterhin städtebaulich dominieren
Das Projekt «Les Parties et le Tout» umfasst einen dreistöckigen Zusatzbau. Der Neubau ordnet sich gemäss dem Stadtrat bewusst den massiven Bauwerken des ehemaligen Luzerner Stadtbaumeisters Carl Mossdorf, der die Schulanlage 1914 gebaut hat, unter. Trotzdem wiederspiegelt der Neubau eine selbstbewusste und zeitgemässe Haltung. Die geplanten Veränderungen zielen darauf ab, eine inspirierende Umgebung zu schaffen, die nicht nur modernen Bildungsstandards entspricht, sondern auch Raum für kreative Entfaltung und persönliches Wachstum bietet.

Ein klares «Ja» der Luzernerinnen und Luzerner
Die Volksabstimmung im Oktober 2023 markiert das Vertrauen und die Unterstützung der Luzernerinnen und Luzerner für dieses Bauprojekt. Der Entscheid weist ebenfalls auf die Wichtigkeit hin, Bildungseinrichtungen zu modernisieren und den zukünftigen Generationen eine innovative Lernumgebung zu bieten.

Bezug des Neubaus per 2026
Nach der erfolgreichen Volksabstimmung im Herbst 2023, wurde das Baugesuch publiziert und mit der Ausschreibungsphase begonnen. Sollte die Baubewilligung wie geplant bis im Juni 2024 eintreffen, soll der Baustart des Erweiterungsneubaus im Juli 2024 erfolgen. Dieser könnte im Juli 2026 bezogen werden. Im August 2026 würde daraufhin die Gesamtsanierung des Bestandsbau in Angriff genommen werden, der dann per April 2028 bezogen werden könnte. Die Gesamtkosten für die Gesamtsanierung und Erweiterung der Schulanlage Moosmatt belaufen sich auf 46,55 Mio. Franken.

Die Büro für Bauökonomie AG führte beim Projekt für die Stadt Luzern das BIM-Management aus und formulierte gemeinsam mit der Bauherrschaft die Informationsanforderungen und die BIM-Bestellung. Seit dem Vorprojekt trägt die BfB AG die Rolle als BIM-Gesamtkoordination im Auftrag von Blättler Dafflon Architekten AG.

Bauherrschaft: Stadt Luzern
Architektur: Blättler Dafflon Architekten AG, Zürich
Landschaftsarchitektur: Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG, Zürich
 

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Eventreihe der IDC AG steht im Zeichen des digitalen Wandels im Bauwesen

23.11.2023 — In den Schweizer Kinos lief kürzlich die faszinierende Eventreihe "Building in motion" der IDC AG. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand die Revolution in der Bauindustrie durch den Einsatz digitaler Technologien. Mit ihrer Umsetzung digitaler Planung bei Bauprojekten trug die Büro für Bauökonomie AG einen inhaltlichen Teil in Form eines Videos zur Veranstaltung bei.

Die IDC AG ist ein angesehener Schweizer Distributor in der Bauindustrie mit unterschiedlichen Softwarelösungen für Architekten und Ingenieure – sei es ArchiCAD, Solibri, BIMcloud oder BIMx. Als BIM-Solution Beraterin widmet sich die IDC AG der Lösungsfindung bei der Umsetzung der BIM-Methodik. Mit der Veranstaltungsreihe «Building in motion» bot das Unternehmen Einblicke in die Welt des Bauwesens, die längst nicht mehr allein von Ziegeln und Mörtel geprägt ist. Die Büro für Bauökonomie AG hat sich in der Anwendung des Building Information Modeling (BIM) etabliert, einer innovativen Methode, die das Planen, Entwerfen und Verwalten von Bauprojekten revolutioniert.

Von A bis Z mit BIM
BIM und VDC ermöglicht es, sämtliche Informationen und Daten eines Bauprojekts digital zu erfassen, zu verwalten und zu teilen. Von der ersten Skizze bis zur Fertigstellung des Gebäudes werden alle relevanten Daten in einem digitalen Modell integriert. Diese Herangehensweise bietet zahlreiche Vorteile, angefangen bei der effizienteren Zusammenarbeit verschiedener Gewerke bis hin zur Reduzierung von Planungsfehlern und Kosten.

Die Büro für Bauökonomie AG setzt BIM nicht nur als Werkzeug ein, um komplexe Bauprojekte zu visualisieren, sondern auch, um Planungsprozesse zu optimieren. Durch die digitale Modellierung können potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden, noch bevor gebaut wird. Dies führt zu einer erheblichen Zeit- und Kostenersparnis während des gesamten Bauprozesses.

Veranstaltungsreihe als Plattform zum Austausch
Die Eventreihe "Building in motion" der IDC AG bietet Architekten, Bauingenieuren und anderen Branchenexperten eine Plattform, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der digitalen Planung auszutauschen. Die präsentierten Fallstudien und Erfahrungsberichte verdeutlichen eindrucksvoll, wie der Einsatz von BIM die Effizienz und Qualität von Bauprojekten maßgeblich verbessern kann. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anwendung von Technologien wie BIM sind der Schlüssel, um die Herausforderungen der Branche anzugehen und die Bauindustrie in eine innovative, effiziente und nachhaltige Richtung zu lenken.

Der Eventreihe "Building in motion" gelingt es auf eine bemerkenswert Art zu veranschaulichen, wie Unternehmen wie die Büro für Bauökonomie AG die Möglichkeiten der digitalen Planung nutzen, um die Bauindustrie zu transformieren. Der Einsatz von BIM stellt nicht nur einen Fortschritt in der Bauplanung dar, sondern markiert auch einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten und technologisch fortgeschrittenen Bauwirtschaft.

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suissetec Campus: Das erste zertifizierte Minergie-Areal der Schweiz

16.10.2023 — Der suissetec Campus in Lostorf SO ist ein beeindruckendes Beispiel für nachhaltige Architektur und energieeffizientes Bauen. Als erstes provisorisch zertifiziertes Minergie-Areal der Schweiz setzt es neue Maßstäbe in Sachen Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz.

Der suissetec Campus ist ein ehrgeiziges Bauprojekt, das von suissetec, dem Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverband, initiiert wurde. Das Areal umfasst eine Fläche von 27’300 Quadratmetern und beherbergt verschiedene Gebäude, darunter Büros, Schulungsräume, Hotelzimmer und Ausstellungsbereiche.

Nachhaltigkeit im Fokus: Das Konzept des Minergie-Areals
Das Minergie-Konzept steht im Mittelpunkt des suissetec Campus. Minergie ist ein Schweizer Standard für energieeffizientes Bauen, der strengen Kriterien folgt. Mitte September 2023 wurden die Minergie-Baustandards umfassend weiterentwickelt. Dabei wurde auch ein Label für Areale mit einer Mischung von Bestandes- und Neubauten eingeführt. Das Areal erfüllt diese Kriterien und setzt damit ein Zeichen für nachhaltiges Bauen und umweltbewusstes Handeln.

Die Vorteile eines Minergie-Areals
Das Bildungszentrum von suissetec wird zurzeit mit einem Neubau erweitert; in einer zweiten Phase ab 2025 folgt die Sanierung der bestehenden Infrastruktur. Gebaut und saniert wird aber nicht einfach bloss nach funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten: Auch energetisch müsse der suissetec Campus Vorbildcharakter haben, war eine der Prämissen des Gebäudetechnikverbands. Das ist nun mit Bravour gelungen: Durch die Verwendung von energieeffizienten Materialien und Technologien wird der Energieverbrauch deutlich reduziert. Zudem sorgen intelligente Gebäudesteuerungssysteme für eine optimale Nutzung der Ressourcen. Das Areal schafft somit eine angenehme Arbeits- und Lernumgebung, die gleichzeitig umweltfreundlich ist.

Der suissetec Campus in Lostorf SO ist ein wegweisendes Beispiel für nachhaltige Architektur und energieeffizientes Bauen. Als erstes provisorisch zertifiziertes Minergie-Areal der Schweiz setzt es neue Standards und zeigt, dass es möglich ist, modernes Design und Umweltbewusstsein zu vereinen. Für die Büro für Bauökonomie AG handelt es sich um ein inspirierendes Projekt, das uns daran erinnert, dass wir durch innovative Architektur einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten können.

Die Büro für Bauökonomie AG begleitet suissetec als Bauherrenvertreter im gesamten Planungs- und Ausführungsprozess, tätigt das BIM-Management und war für die Grobschätzung der Baukosten verantwortlich.

Bauherrschaft: Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec)
Architektur / Generalplaner: Architektur Curcio GmbH, Visp, S+B Baumanagement AG, Olten

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