Wissen, was drin ist.
Labor AVS Unterentfelden, Referenz: Ausschreibung, Projektierung, Realisierung, Digitale Planung

BIM – Building Information Modeling

Daten sind der Baustoff, Digitalisierung das Handwerk

Die Kompetenzen in der Bauwerksdatenmodellierung haben wir über Jahre aufgebaut, weiterentwickelt und integriert. Building Information Modeling (BIM) erlaubt das Erstellen eines digitalen Gebäudemodells über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks. Jedes BIM-Modell ist ein datenbasiertes, objektorientiertes und digitales Abbild eines Gebäudes. 

Wir verstehen BIM als ganzheitlich integrierte Methodik, um Produktivität und Effizienz in Planung und Realisierung zu steigern. Ein digitales Gebäudemodell erhöht die Qualität der Plandaten und die Transparenz. Wir beraten Bauherrschaften und Auftraggeber bei der Definition von Zielen und Anforderungen in der strategischen Planung und Projektierung. 

Mehrwert: Datenvisualisierung für maximale Transparenz
Unsere BIM-Spezialistinnen und Spezialisten erstellen bereits im Planungsverfahren einen digitale Kopie des Bauprojekts. Das erlaubt auch nach Fertigstellung den Blick hinter die Fassaden. Das gläserne Gebäude wird Realität. Das datenbasierte Abbild eines Bauwerks fördert Unsichtbares zu Tage und hilft so bei der Planung weiterführender Bauvorhaben. Unsere BIM-Modelle visualisieren das komplette Bauwerk mit sämtlichen Informationen und stellen ein transparentes Plankonstrukt zur Verfügung.

Ansprechpersonen: Spezialistinnen und Spezialisten schöpfen Potenziale aus
Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Unsere BIM-Experten sind gerne für Sie erreichbar.

Gilles Steimen

Gilles Steimen

Leiter Digitale Planung
BA HSLU Architektur
Sara Müller

Sara Müller

Leiterin Qualität / Wissen
Dipl. Designerin FH

Blogbeiträge zum Thema

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Architektur begeistert

06.11.2026 — Ein gut gefülltes Kleintheater an einem Montagabend spricht für sich. Bei der letzten Ausgabe von FOKUS: RAUM vom vergangenen Montag drehte sich alles um die Frage, was gute Architektur ausmacht und wie sich der Blick darauf von Generation zu Generation verändert. Mike Guyer und Tobias Furter diskutierten unter der Moderation von Liliane Haltmeier über ihre unterschiedlichen Haltungen, den Wandel des Berufs und die veränderten Rahmenbedingungen. Auch die Frage, ob wir heute zu einheitlich oder vielleicht sogar zu wenig einheitlich bauen, wurde kontrovers diskutiert.

Eine abschliessende Frage sorgte nochmal für einen heiteren Moment: Auf die Frage, was er anders machen würde, wenn er 30 Jahre jünger wäre, antwortete Mike Guyer, dass er stärker auf die Work-Life-Balance achten würde.

Übrigens: Die nächste Ausgabe von FOKUS: RAUM findet am 12. Mai 2027 statt.

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Hallenbad Meggen: Projekt «Wassermusik» gewinnt Architekturwettbewerb

06.11.2026 — Das Siegerprojekt für den Ersatzneubau von Schulschwimmbad und Turnhalle bei der Schulanlage Hofmatt steht fest. Das Projekt «Wassermusik» überzeugte die Jury mit seiner Einbettung in die bestehende Anlage, einer durchdachten Raumaufteilung und einem nachhaltigen Baukonzept.

Architekturwettbewerb
72 Architekturbüros bewarben sich für den öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerb. Acht Teams wurden zur anonymen Bearbeitung eingeladen. Die Jury kürte «Wassermusik» des Planungsteams Schmid Schärer Architekten, August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten AG und SEFORB s.à.r.l. einstimmig zum Siegerprojekt. Voraussichtlich Ende 2028 entscheidet die Megger Stimmbevölkerung über den Baukredit.

Siegerprojekt «Wassermusik»
Das Projekt zeichnet sich durch klare Raumzuordnungen und eine Tragstruktur in Holz aus. Aus der Badehalle öffnet sich der Blick ins Grüne. Entsiegelte und begrünte Freiräumen sowie Photovoltaik auf dem Dach tragen zur Nachhaltigkeit bei.

Öffentliche Ausstellung: 10.–16. Dezember 2026, Gemeindehaus Meggen
Vernissage: 10. Dezember, 17.00 Uhr

 

❗ Die Büro für Bauökonomie AG verantwortete die Machbarkeitsstudie und die Verfahrensbegleitung.

 

Architektur: Schmid Schärer Architekten
Landschaftsarchitektur: August + Margrith Künzel
Bauingenieurwesen: SEFORB

 

 

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Neubauprojekt am Standort Lengg: Projekt zur Weiterbearbeitung empfohlen

30.06.2026 — Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK) plant am Standort Lengg umfassende Neubauten, um die stationären Angebote der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Erwachsenenpsychiatrie sowie Alterspsychiatrie an einem Ort zu zentralisieren. Im Rahmen eines Studienauftrags wurde das Projekt von Boltshauser Architekten AG im Mai 2026 von einem Fach- und Expertengremium einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen.

Mit dem Neubauvorhaben verfolgt die PUK das Ziel, die psychiatrische Versorgung langfristig zukunftsfähig auszurichten und die Aufenthaltsqualität für Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. Durch die Reduktion von heute sechs auf künftig drei stationäre Standorte können Synergien besser genutzt und die Effizienz gesteigert werden.

Studienauftrag

Für die Weiterentwicklung des Standorts Lengg führte die PUK einen Studienauftrag unter fünf Teams durch. Die eingereichten Projektvorschläge wurden von einem interdisziplinären Expertengremium beurteilt, bestehend aus Fachvertretenden der PUK, renommierten Architektinnen und Architekten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Amts für Städtebau, des kantonalen Amts für Raumentwicklung (Denkmalpflege) und von Grün Stadt Zürich.

 

Empfohlenes Projekt

Das zur Weiterbearbeitung empfohlene Projekt von Boltshauser Architekten AG überzeugte insbesondere durch die subtile Setzung der Bauvolumen mit einer hohen städtebaulichen und freiräumlichen Qualität im Kontext zum Bestand und der Erfüllung der betrieblichen Anforderungen. Die halbkreisförmig angeordneten Neubauten ergänzen die bestehende Anlage der PUK und schaffen fliessende Übergänge zwischen Alt- und Neubauten sowie den umliegenden Parkanlagen.

Die Neubauten ermöglichen eine zeitgemässe psychiatrische Behandlung und schaffen therapeutisch wirksame Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Ein Grossteil der bestehenden Gebäude bleibt erhalten, wird instandgesetzt und künftig für ambulante Nutzungen, Büros und Administration weiterverwendet.

 

Weiteres Vorgehen

Die Umsetzung des Projekts erfolgt etappiert und bedarfsgerecht mittels modularer und flexibler Gebäude und Räumlichkeiten. Die ersten Neubauten im Bereich Lengg Ost / Karl-Stauffer-Strasse sollen voraussichtlich ab Mitte der 2030er-Jahre bezugsbereit sein. Die vollständige Umsetzung aller Etappen ist bis in die 2040er-Jahre vorgesehen.

Als nächster Schritt wird das Projekt gemeinsam mit dem Generalplanerteam weiterentwickelt und konkretisiert. Die ursprüngliche Kostenprognose von rund CHF 330 Mio. (+/- 25 %) bleibt dabei weiterhin die massgebende Zielvorgabe.

Das empfohlene Projekt wird ab dem 16. Juni 2026 während mindestens eines Jahres im öffentlich zugänglichen Restaurant Obstgarten auf dem Gelände der PUK ausgestellt.

Mandat Büro für Bauökonomie AG: Verfahrensbegleitung, Vergleichende Kostenberechnung, Jury- oder Expertentätigkeit

Gesamtleitung: ARGE Boltshauser / Drees & Sommer GmbH
Architektur: Boltshauser Architekten AG
Landschaftsarchitektur: Mettler Landschaftsarchitektur GmbH
Visualisierung: Boltshauser Architekten AG

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