Mensch sein!
Wohnüberbauung Rotmatt Meggen, Referenz: Ausschreibung, Realisierung, Bauberatung, Projektierung

Hintergrund im Vordergrund

Jedes Projekt schreibt seine eigene Geschichte.

Geprägt ist diese von festen Rahmenbedingungen, von hohen Anforderungen und Erwartungen, von klugen Lösungen und professioneller Leitung. Der Blog verschafft Ihnen Einblicke in ausgesuchte Projektgeschichten. 

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BfB AG unterstützt die Ausstellung «Beton» des Schweizerischen Architekturmuseum S AM

25.11.2021 — Von den einen verteufelt, von den anderen verehrt – eines ist sicher: Beton ist überall. Der Baustoff Beton lässt viele Formen und Wandlungen zu – ob flüssig oder fest, versteckt oder freiliegend, Bauteil oder Monolith. Das polarisierende Material rückt nun im Schweizerischen Architekturmuseum S AM ins Zentrum: Bis am 24. April 2022 dreht sich in der Ausstellung «Beton» alles um den meistverwendeten Baustoff der Erde.

In der Ausstellung wird das Material sowohl als Baustoff als auch kulturelles Phänomen untersucht. Dabei werden weitverbreitete Vorstellungen hinterfragt, unerwartete Zusammenhänge aufgedeckt und unterschiedliche Sichtweisen präsentiert. Originalzeichnungen, Modelle und Fotografien aus den wichtigsten Architekturarchiven der Schweiz können vom Publikum bestaunt werden. Der historische Rahmen der Ausstellung wird durch ein Veranstaltungsprogramm ergänzt, das die heutige Verwendung von Beton und seine mögliche Zukunft thematisiert.

Die Szenografie der Ausstellung überzeugt: Niklaus Graber (Graber & Steiger Architekten ETH/BSA/SIA GmbH) verwandelte mit seinem Team das S AM in eine Baustelle: Die Museumsräume sind durch Schaltafeln in einzelne Kabinette unterteilt – kleine, dunkle Bereiche, die sich auf unterschiedliche Themenkomplexe fokussieren. Schaltafeln, gesponsert von Tschopp Holzbau, sind in der Ausstellung zudem im Einsatz für Beistelltische, auf denen Exponate gezeigt werden. Die Tische mit Rahmen aus Armierungsstahl wurden extra für die Ausstellung gefertigt. Josef Meyer Stahl & Metall AG wurde für die Produktion beauftragt – das Stahlbau-Unternehmen, das ebenfalls für die Fassade des Neubaus der Komax AG verantwortlich ist.

Die Büro für Bauökonomie AG unterstützt die Ausstellung «Beton» des S AM Schweizerisches Architekturmuseum als Sponsor.

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Digitales Bauen mit BIM beim Amt für Verbraucherschutz in Unterentfelden

Projektierung Realisierung Digitale Planung

22.11.2021 — Im Laborgebäude des Amts für Verbraucherschutz Aargau werden Lebensmittelproben und Gebrauchsgegenstände auf deren Gesundheitsgefährdung oder auf Täuschung der Konsumenten untersucht. Das heutige Laborgebäude ist über hundert Jahre alt und befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Eine Sanierung unter laufendem Betrieb ist weder aus betrieblicher noch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Im Weiteren sollen sowohl Labore wie auch Büroräumlichkeiten, die sich heute an unterschiedlichen Standorten befinden, unter einem Dach vereint werden.

Aus diesem Grund hat der Kanton Aargau im Jahr 2015 einen Projektwettbewerb veranstaltet, aus welchem die Markus Schietsch Architekten GmbH als Siegerin hervor ging. Nach Klärungen des optimalen Standorts und des Projektumfangs wurde 2018 das Generalplanerteam AVS mit der Planung und Realisierung am Standort Unterentfelden beauftragt. Das Projekt soll digital mit der BIM-Methode geplant werden. Das Team steht unter der Leitung der Markus Schietsch Architekten GmbH sowie der Büro für Bauökonomie AG.

Planung mit Building Information Modeling (BIM)
Die Büro für Bauökonomie AG ist für die BIM-Gesamtkoordination verantwortlich. Zu Beginn der Planung wurden zusammen mit der Bauherrschaft die Bedürfnisse an die BIM-Modelle definiert sowie Anwendungsfälle wie zum Beispiel kollisionsarme Modelle oder ein digitales Raumbuch festgelegt. Darauf basierend hat die Büro für Bauökonomie AG einen BIM-Projektabwicklungsplan (BAP) erstellt und innerhalb des Generalplanerteams als Arbeitsgrundlage vorgegeben.

Bei der Planung der Planung wurde grosses Gewicht darauf gelegt, auf die Bedürfnisse und Verständnisse aller Beteiligen Rücksicht zu nehmen, damit die definierten Arbeitsprozesse von allen getragen werden und eine einheitliche BIM-Sprache gesprochen wird. So wurden zum Beispiel die detaillierten Arbeitsabläufe einer ICE-Session (Integrated Concurrent Engineering, integrierte Projektentwicklung) besprochen und eingeführt. Dank dieser strukturierten Arbeitsmethodik können Planungssitzungen viel effizienter und zielgerichteter abgehalten werden, da Themen und deren Entscheidungsträger frühzeitig definiert und im Planungsprozess auftretende Probleme rasch lokalisiert werden können.

Im Detail läuft eine ICE-Session wie folgt ab: Im Vorfeld zur Projektsitzung werden die Modelle der einzelnen Fachplanenden von der Gesamtkoordination zu einem Gesamtmodell zusammengefügt und einer Kollisionsüberprüfung unterzogen. Resultierende Fehler werden als Aufgaben aufgelistet. Die einzelnen Aufgaben werden vorgängig detailliert beschrieben und den Fachplanenden zugewiesen, so dass diese an der ICE-Session effizient besprochen und nach Möglichkeit direkt gelöst werden können.

Dieser Arbeitsprozess hat sich bis zum Bauprojekt im Generalplanungsteam AVS etabliert und bewährt. Das Team freut sich darauf, das erlangte Wissen weiter einzusetzen und von der Effizienz der digitalen Prozesse zu profitieren. Die Büro für Bauökonomie AG ist überzeugt, dass die modellbasierte Planung für die Realisierung grossen Mehrwert bringen und die Qualität erhöhen wird. Die Ausführung erfolgt im Modell mit Einzelleistungsträgern. Während der Einsatz von digitalen Prozessen beispielsweise im Holzbau bereits etabliert ist, werden sich für andere Gewerke neue Möglichkeiten ergeben. Baubeginn ist im März 2022.

Nachhaltiger Bau nach Minergie-P-Standard
Der Neubau soll als zweigeschossiger Pavillon im südwestlichen Bereich des als Campus geplanten Areals angesiedelt werden. Neben der Bauschule fügt sich der Pavillon gut in die niedrige Bebauung der Nachbarschaft ein. Er verbindet den Grünraum der Suhre mit dem bestehenden Aussenraum des Areals und ermöglicht eine exemplarische Berücksichtigung der Biodiversität.

Die pavillonartige Architektur wird mit dem mehrheitlich eingesetzten Baustoff Holz aus regionalen Wäldern unterstrichen. Wir berichteten bereits hier. Der zentrale Bereich mit der Spurenanalytik, das Untergeschoss, die Treppenhauskerne und die Haustechnikschächte werden mit Beton ausgeführt, um den Anforderungen der Messtechnik gerecht zu werden und den Brandschutz einzuhalten. 

Die hohen verglasten Flächen verbinden Innen- und Aussenbereich. Zudem dienen die umschliessenden gedeckten Aussenbereiche sowohl als Fluchtweg wie auch als Filterschicht und verringern eine direkte Sonneneinstrahlung. Dieser ökonomische Umgang und die Steuerung von Ressourcen ist Grundlage für die angestrebte Zertifizierung nach Minergie®-P-Eco.

Bauherrschaft: Kanton Aargau
Architektur: Markus Schietsch Architekten GmbH
Autor: Gilles Steimen für Emch+Berger
Bild: Markus Schietsch Architekten GmbH (Visualisierungen)

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Im Basler Theater wird wieder applaudiert

Projektierung Ausschreibung Realisierung

15.11.2021 — Als grösstes Dreispartenhaus der Schweiz stehen beim Thetaer Basel Opern, Schauspiel und Ballet auf dem Spielplan. Der Theaterbau von den Architekten Schwarz & Gutmann wurde 1975 fertiggestellt. Unverkennbar ist das markante Hängedach, das Foyer - nur 12 Zentimeter dick ist dieses gespannte «Tuch» aus Beton. Die Bausubstanz der Theaterliegenschaft am Steinberg war nicht mehr tragfähig und musste nach über vierzig weitgehend saniert werden.

Von 2014 bis 2021 wurden während der spiel- und probefreien Zeit im Sommer jeweils aufwändige Sanierungsarbeiten durchgeführt. In einer ersten Etappe wurde die Sicherheit im Gebäude und die veraltete Maschinerie erneuert, während in einer zweiten Etappe der Bühnenturm saniert, die Fassade neu isoliert und das Foyer gänzlich erneuert wurde. Dieses Foyer Public wurde im Herbst 2020 neu eröffnet und ist nun ein öffentlicher, kultureller und sozialer Ort mitten in der Stadt. Besucherinnen und Besucher finden eine Kinderecke, Arbeitsplätze mit Steckdosen und WLAN sowie eine Zweigstelle der GGG-Stadtbibliothek zur freien Nutzung. 

Der Zuschlag für die Sanierung dieser zweiten Etappe ging an Baumann Lukas Architektur. Diese setzten sich gegen acht weitere Eingaben durch. Das Projekt öffnete das Foyer und die Nebeneingänge zur Stadt hin, ohne das Stadtbild massgebend zu verändern. Die Skulptur «Intersection» von Richard Serra war Teil vom Auftrag und erhält ihren notwendigen Freiraum. Der Umbau dieser zweiten Etappe befindet sich im Endspurt und geht bis Ende 2021 zu Ende.

Die Büro für Bauökonomie AG begleitet bei der Sanierung des Theater Basel die Ausschreibung und führt die Bauleitung durch.

Bauherrschaft: Kanton Basel Stadt, Bau- und Verkehrsdepartement Basel
Sanierung Gebäudehülle und Künstlerbereich (2021): Baumann Lukas Architektur
Sanierung Gebäudetechnik (2018): Hartmann Architekten AG Sanierung
Bild: Ingo Höhn

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Genossenschaftliches Wohnen an Burgfelderstrasse in Basel nimmt Form an

Ausschreibung Realisierung

08.11.2021 — Die Wohnüberbauung Burgfelderstrasse, wenige Meter von der französischen Grenze entfernt, ist im Schlussspurt. Die Fassadenarbeiten sind vollständig abgeschlossen und der Einzug in die Häuser 9 und 10 hat bereits stattgefunden. Bei den übrigen zwei Häusern stehen die finalen Boden- sowie Malerarbeiten bevor, bis die Übergabe an die Bauherrschaft Ende November stattfinden und die Mieterschaft auch diese Wohnungen beziehen kann.

Die Wohnüberbauung wurde auf einem Teil des Areals der Freizeitgärten von der Wohngenossenschaft Bündnerstrasse (WGB) und der Neue Wohnbaugenossenschaft Basel (NWG) realisiert. Total umfasst die Überbauung 125 Wohnungen unterschiedlicher Grösse. Die beiden Wohngenossenschaften haben beim Neubauprojekt ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt, aus welchem anfangs 2017 das Projekt „Sonnenfänger“ von Nord Architekten als Sieger hervor ging.

Die Büro für Bauökonomie AG war für die Kostenschätzung und den Kostenvoranschlag, die Ausschreibung, das Vertragswesen und die Kostenkontrolle verantwortlich, hat die Bauleitung inne und erarbeitet die Schlussabrechnung.

Bauherrschaft: ARGE Burgfelderstrasse
Architektur: Nord GmbH Architekten, Basel
Landschaftsarchitektur: META Landschaftsarchitektur, Basel

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Holz, der «astreine» Baustoff

Strategische Planung Vorstudien Projektierung Ausschreibung Realisierung Bewirtschaftung Bauberatung Digitale Planung

01.11.2021 — Holzbauten sind im Trend. Die Beilage «Immobilien» der NZZ am Sonntag vom 17. Oktober 2021 thematisierte die nachhaltige Bauweise im Artikel «Aus Holz gebaut» (S. 7). Verschiedene Bauprojekte werden darin angesprochen, wie beispielsweise das über 85 Meter hohe Holzhochhaus Mjøstårnet im norwegischen Brumunddal oder die «Dutch Mountains», ein spektakulärer Holzbau, der das Bahnhofsvierteil in der niederländischen Gemeinde Eindhoven aufwerten und zur Hightech-Visitenkarte der Stadt werden soll.

Dass der Werkstoff Holz längst sein Chalet-Image abgelegt hat, bemerkt die Büro für Bauökonomie AG seit einiger Zeit, indem Holz des Öfteren in regionalen Bauprojekten Verwendung findet. So spielt der moderne Baustoff in folgenden Bauprojekten, in denen wir einen Beitrag zur gelungenen Realisierung leisten durften, eine zentrale Rolle:

Amt für Verbraucherschutz (AVS) in Unterentfelden
Das kantonale Amt für Verbraucherschutz (AVS) zieht per 2024 von Aarau nach Unterentfelden. Dank dem Neubau kann die heute in Aarau an zwei getrennten Standorten geführte Abteilung künftig unter einem Dach geführt werden. Der Neubau von Markus Schietsch Architekten (Zürich) ist als zweigeschossiger Pavillon in Holzbauweise mit Minergie-P-Standard vorgesehen. Dafür wird viel Holz benötigt: So viel, dass es ein olympisches Schwimmbecken füllen würde. Das rund 2700 m3 nötige Rundholz soll gemäss Ausschreibung aus dem Aargauer Staatswald bezogen werden. Das Gebäude wird zweigeschossig, 52 Meter lang und breit. Dank Laubengang mit verglaster Fassade soll Tageslicht bis in den Baukern eindringen können. Dieser wird nicht aus Holz, sondern aus Beton erstellt. Baubeginn ist per März 2022 geplant. Bereits im Endsommer 2024 soll der Neubau bezogen werden können.

Unsere Leistungen: Standortüberprüfung, Kostenvoranschlag, BIM-Gesamtkoordination, Ausschreibung, Vertragswesen, Kostenkontrolle, , Bauleitung, Inbetriebnahme, Schlussrechnung
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Obwaldner Kantonalbank in Sarnen
Im Herbst 2021 wurde der neue Hauptsitz der Obwaldner Kantonalbank (OKB) in Sarnen offiziell eingeweiht. Das neue Bankgebäude von Seiler Linhart Architekten AG (Luzern/Sarnen) wurde aus einheimischem Holz aus Obwalden erstellt – sei es bei der Konstruktion und den Stützen, aber auch bei Böden und Decken. Für den quadratischen fünfstöckigen Bau wurden 1000 Kubikmeter Rundholz von Fichten und Tannen sowie 650 Kubikmeter von Eschen verbaut. Die OKB wird während der nächsten fünf Jahre diese Bäume dem Kanton zurückgeben – in Form von Setzlingen, die durch die Gemeindeförster gepflanzt werden. Pro Jahr sind es rund 250 Bäume. Diese gingen symbolisch in den Besitz der Mitarbeitenden. Ebenfalls beim Innenausbau wurde auf Holz zurückgegriffen: Die Bodenverkleidungen sind in Esche oder Textil gehalten, die Deckenverkleidungen bestehen aus Eschenholz. Diese verleihen den Arbeitsräumen eine qualitativ hochwertige Atmosphäre. 

Unsere Leistungen: Machbarkeitsstudie, Grobschätzung der Baukosten, Organisation und Begleitung Studienauftrag, Kostenschätzung, Kostenvoranschlag, Ausschreibung, Vertragswesen, Kostenkontrolle, Schlussrechnung Bauherrenberatung
Zur Referenz

Wohnüberbauung Maiengasse in Basel
Der Ersatzneubau mit 55 Wohnungen und 2 Kindergärten an der Maiengasse in Basel von Esch Sintzel Architekten (Zürich) bringt den Holzbau in mehrerlei Hinsicht entscheidend weiter: Er verdichtet die Stadt und schafft angemessene öffentliche Räume und Wegverbindungen. Die Siedlung führt Holz auf überzeugende Weise in ein städtisches Umfeld ein, wo in Zukunft viel mit dem Material gebaut wird. Die Architekten setzen Holz auf allen Ebenen als tragendes und prägendes Baumaterial ein. Diese vielteilige und feinfühlige Konstruktion steht für eine neue Frische im Schweizer Holzbau. Das Projekt weist die Branche in die Zukunft, von der Materialherkunft über den Städtebau und die Konstruktion bis zum Umgang mit Farbe. Die Wohnüberbauung Maiengasse gewinnt den goldenen Prix Lignum 2021 in der Kategorie National, ein Preis, der alle drei Jahre die besten neuen Arbeiten mit Holz auszeichnet und belegt den 1. Rang der Region Nord.

Unsere Leistungen: Kostenschätzung, Kostenvoraschlag, Ausschreibung nach öBG, Vertragswesen,Kostenkontrolle, Bauleitung, Inbetriebnahme
Zur Referenz

Wohnüberbauung Schweighof in Kriens
Wo einst eine Gärtnerei war, befindet sich heute mit dem ruhigen, familienfreundlichen Quartier Schweighof von Lütolf und Scheuner Architekten GmbH (Luzern) das erste 2000-Watt-Areal der Zentralschweiz. Rund 21 Gebäude werden realisiert und bis 2024 sollte das urbane Quartier in Kriens fertiggestellt sein. Das Bauen mit Holz war bereits ausdrücklich im Studienwettbewerb vorgegeben, was einzigartig ist und für Aufsehen sorgte. Holzbauten sind leicht teurer als Massivbauten. Die Schweighofpark AG und die St. Anna Stiftung wussten um die höheren Erstellungskosten. Im Sinne der Nachhaltigkeit und mit den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft vor Augen waren sie jedoch bereit, diese höheren Kosten zu tragen. Aufgrund ihrer langfristigen Perspektive orientieren sie sich als Investoren an den Lebenszykluskosten, also an den Gesamtkosten über die ganze Lebensdauer eines Gebäudes bis zu seinem Rückbau. Und in dieser Hinsicht sind Holzbauten klar im Vorteil.

Unsere Leistungen: Kostenschätzung, Kostenvoranschlag, Ausschreibung,  Vertragswesen, Kostenkontrolle, Schlussabrechnung
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Alterszentrum St. Anna: Erfolgreiche Übergabe an Bauherrschaft

Vorstudien Projektierung Ausschreibung Realisierung

29.10.2021 — Mit der Übergabe von Seite Büro für Bauökonomie AG an die Bauherrschaft erfolgte am Freitag, 29. Oktober 2021, ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des neuen Alterszentrums St. Anna an der Tivolistrasse in Luzern. Der Innenausbau ist fertiggestellt und das Gebäude kann ab sofort in Betrieb genommen werden. Die Umgebungsarbeiten sind per Ende 2021 abgeschlossen.

Der Neubau trägt den Namen «Haus Luce» und ersetzt das Pflegeheim St. Raphael und das Schwesternwohnheim Marienhaus. Das neue Alterszentrum bietet rund 50 öffentliche Pflegeplätze in Einzelzimmern. Zudem entstanden 18 Wohnungen für begleitetes Wohnen für Schwestern und nahestehende Personen. Das Gemeinschaftszentrum (erbaut 1994), die St.-Anna-Kapelle (erbaut 2012) sowie die sanierten Häuser Vita und Fontana wurden integriert und zum «Zentrum St. Anna». Das Alterszentrum St. Anna schafft gemeinsam mit den bestehenden Bauten ein überzeugendes Ganzes, das sich städtebaulich in den bestehenden Kontext einfügt.

Das Alterszentrum mit spiritueller Prägung wurde in den vergangenen drei Jahren von der St. Anna Stiftung realisiert. Den Neubauten voraus gingen Abbrucharbeiten inkl. Altlastenentsorgung und der Aushub einer 18 Meter tiefen Baugrube, teilweise im Fels. Die Umgebung musste insbesondere während den Sprengarbeiten für den Aushub im Fels exakt überwacht werden, während der Betrieb und die Zufahrt zur Klinik jederzeit gewährleistet sein mussten.

Die Büro für Bauökonomie AG begleitete den Wettbewerb inklusive einer Jury- und Expertentätigkeit, war für die vergleichende Kostenschätzung und die Kostenplanung verantwortlich und hatte die Bauleitung inne.

Bauherrschaft: St. Anna Stiftung, Luzern
Architektur: Masswerk Architekten AG, Luzern
 

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Wettbewerbsverfahren für ein «Neues Luzerner Theater» ist gestartet

Strategische Planung Vorstudien

11.10.2021 — Luzern erhält ein neues Theater. Das sanierungsbedürftige und in die Jahre gekommene Haus wird durch einen Neubau auf dem Luzerner Theaterplatz ersetzt. Dieser soll die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung erfüllen und ein modernes Musik-, Tanz- und Schauspieltheater der Zukunft sein. Am 23. September 2021 stimmte der grosse Stadtrat dem Sonderkredit für die Weiterverfolgung des Projekts «Neues Luzerner Theater» und für die Durchführung eines Projektwettbewerbs zu. Am 09. Oktober 2021 startete das Wettbewerbsverfahren mit der Ausschreibung. Das Verfahren findet zweistufig statt:

In der ersten Stufe wird eine breite Palette an Ideen evaluiert und in einer zweiten Stufe zehn bis zwölf der vielversprechendsten Entwürfe weiter ausgearbeitet. Die Ausschreibung ist auf simap.ch publiziert (Projekt-ID 227287). Anmeldeschluss ist am 05. November 2021 und Abgabe der ersten Stufe ist der 05. Februar 2022.  

Die Büro für Bauökonomie AG darf die Wettbewerbsbegleitung des Projektes «Neues Luzerner Theater» durchführen.

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Prix Lignum 2021 geht an Wohnüberbauung Maiengasse in Basel

Projektierung Ausschreibung Realisierung

01.10.2021 — Alle drei Jahre zeichnet der Prix Lignum die besten neuen Arbeiten mit Holz aus – vom Möbel über den Innenausbau bis zur ganzen Wohnsiedlung. Auf nationaler Ebene gewinnt die Wohnüberbauung Maiengasse den goldenen Prix Lignum 2021. Dieser wurde am 30. September 2021 in Bern vergeben. Am 1. Oktober 2021 folgten die regionalen Preisverleihungen in den fünf Preis-Regionen.

55 Wohnungen und 2 Kindergärten mitten in Basel. Ein Ort des Austauschs, wo Bewohnerinnen und Bewohner unterschiedlichen Alters in verschiedenen Lebensformen dicht und durchmischt zusammenleben. Der Ersatzneubau an der Maiengasse in Basel von Esch Sintzel Architekten (Zürich) bringt den Holzbau in mehrerlei Hinsicht entscheidend weiter: Er verdichtet die Stadt und schafft angemessene öffentliche Räume und Wegverbindungen. Die Siedlung führt Holz auf überzeugende Weise in ein städtisches Umfeld ein, wo in Zukunft viel mit dem Material gebaut wird. Daneben sind die soziale Durchmischung und bezahlbarer Wohnraum ebenso wichtige Aspekte. Die Architekten setzen Holz auf allen Ebenen als tragendes und prägendes Baumaterial ein. Ihr Entwurf nimmt Bezug auf die vergangene Werkhofwelt, bildet aber eine eigene, atmosphärisch dichte Sprache aus. Die virtuose Komposition entstammt der Logik des Holzbaus. Die präzisen Schwellenräume zeigen im Detail eine sichere Hand. Die sichtbaren Balkendecken ermöglichen luftig hohe Räume und beeinflussen das Wohngefühl wesentlich. Digital gefräste Details senken die Kosten und erhöhen die gestalterischen Möglichkeiten. Die Siedlung ist fast ausschliesslich mit Holz gebaut. Diese vielteilige und feinfühlige Konstruktion steht für eine neue Frische im Schweizer Holzbau. Das Projekt weist die Branche in die Zukunft, von der Materialherkunft über den Städtebau und die Konstruktion bis zum Umgang mit Farbe. In all diesen Bereichen spielt das Holz die Hauptrolle.

Bei der Wohnüberbauung Maiengasse war die Büro für Bauökonomie AG als Generalplanerin tätig und führte die Kostenplanung sowie Bauleitung aus.

Bauherrschaft: Immobilien Basel-Stadt, Basel
Architektur / Planung: Esch Sintzel GmbH, Architekten ETH BSA SIA, Zürich
Ausführung Holzarbeiten: HUSNER AG Holzbau, Frick
Ingenieur: EBP Schweiz AG, Zürich
Bild: Kuster Frey, Prix Lignum 2021

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Risch sagt ja zu neuen Alterswohnungen und neuem Pflegeheim

Vorstudien Bauberatung

27.09.2021 — Am Abstimmungssonntag im September 2021 sagt die Gemeinde Risch Ja zum Projekt «Neues Zentrum Dreilinden», das 60 neue Alterswohnungen und ein neues Pflegeheim mit 73 Betten umfasst.  

Der demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil von pflegebedürftigen Menschen steigt. Prognosen zeigen, dass bis 2040 mit ungefähr einer Verdoppelung der Anzahl Menschen, die über 65-jährig sind und die Pflege benötigen, gerechnet werden muss. Dies zeigte das Altersleitbild 2007 sowie die Strategie «Wohnen im Alter» aus dem Jahr 2009 der Gemeinde Risch. Basierend auf diesen Rahmenbedingen hat die Einwohnergemeinde Risch zusammen mit der Bürgergemeinde Risch in den Jahren 2009 bis 2014 an der Buonaserstrasse 12 bis 20 Liegenschaften erworben. Gemeinsam mit der Stiftung Alterszentrum Risch/Meierskappel (SARM) und der Gemeinde Risch Immobilien AG (Griag), soll die Infrastruktur im Bereich Leben im Alter mit den geplanten Neubauten rechtzeitig ausgebaut werden.  

Das Angebot, das mit den Neubauten erstellt wird, unterteilt sich in den Bereich der stationären Pflege, die im neuen Pflegezentrum erbracht wird, der ambulanten Pflege, die für die neuen Alterswohnungen angeboten wird und die öffentlich zugänglichen Bereiche.  

Mit den fast 87% Ja-Stimmen zum Projekt «Neues Zentrum Dreilinden» am 26. September 2021 sind nun die Voraussetzungen geschaffen, damit die Bauten für ältere Menschen inmitten von Rotkreuz erstellt werden können.  

Ziel ist, beide Bauten anfangs 2026 den Bewohnerinnen und Bewohnern zu übergeben. 

Die Büro für Bauökonomie durfte das selektive Wettbewerbsverfahren durchführen und hat nun beim Projekt «Neues Zentrum Dreilinden» die Projektleitung Bauherrschaft inne.  

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