Jedes Detail studiert.
Uni PHZ Luzern, Referenz: strategische Planung, Vorstudie, Ausschreibung, Projektierung, Realisierung

Hintergrund im Vordergrund

Jedes Projekt schreibt seine eigene Geschichte.

Geprägt ist diese von festen Rahmenbedingungen, von hohen Anforderungen und Erwartungen, von klugen Lösungen und professioneller Leitung. Der Blog verschafft Ihnen Einblicke in ausgesuchte Projektgeschichten. 

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Grundsteinlegung für das Schwimmsportzentrum Tenero

09.07.2024 — Im Mai 2024 wurde der Grundstein für das neue Schwimmsportzentrum Tenero gelegt. Das Projekt «Rimini» von ARGE Studio Burkhardt und Stücheli Pestalozzi Schiratzki wird das Centro Sportivo Tenero (CST) um eine hochmoderne Schwimmhalle erweitern.

Das Centro Sportivo in Tenero, ein bedeutendes Trainingszentrum für den Schweizer Schwimmsport, erhält ein neues Schwimmsportzentrum. Das Herzstück des Projekts ist eine moderne Schwimmhalle, die optimale Trainingsbedingungen für Spitzen- und Nachwuchssportler bieten wird. Das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL lancierte dazu im 2017 einen Projektwettbewerb, aus welchem «Rimini» der Arbeitsgemeinschaft Studio Burkhardt und Stücheli Pestalozzi Schiratzki als Sieger hervorging

Feierliche Grundsteinlegung
Seit 2019 läuft die Projektierung für die Erneuerung des Schwimmsportzentrums in Tenero. Die feierliche Grundsteinlegung im Mai 2024 markierte den Start für den Bau und fand im Beisein prominenter Gäste statt, darunter die Tessiner Regierungsrätin Marina Carobbio, BASPO-Direktor Matthias Remund, der stellvertretende BBL-Direktor Martin Frösch sowie der Schweizer Spitzenschwimmer Noè Ponti.

Optimale Bedingungen für den Schweizer Schwimmsport
Die neue Schwimmhalle wird nicht nur modernen Standards entsprechen, sondern auch die Möglichkeit bieten, internationale Wettkämpfe auszurichten und Athleten unter besten Bedingungen trainieren zu lassen. Das nationale Schwimmsportzentrum in Tenero bietet Trainingsmöglichkeiten für die Sportarten Schwimmen, Artistic Swimming, Wasserball, Wasserspringen, Rettungsschwimmen, Freitauchen, Triathlon und Ski-Freestyle (Sprungtraining im Sommer). Ursprünglich war eine Sanierung dieser Schwimmsportanlagen vorgesehen. Im Verlauf der Planung stellte sich jedoch heraus, dass eine Sanierung nicht wirtschaftlich wäre und zu grossen Beeinträchtigungen im Betrieb führen würde. Der Ersatzneubau wird nun stattdessen in zwei Etappen geplant. Die Schwimmhalle wird mit einem Hubboden für das Olympiabecken, zwei Whirlpools, einem Eisbad, einem Regenerations- und Kraftbereich sowie Räumlichkeiten für Leistungsdiagnostik und Analyse ausgestattet. Ein Springerbecken, ein Schwimmkanal und Garderoben komplettieren den Innenbereich. Nach Inbetriebnahme der Schwimmhalle im 2026 wird das Trainingsbecken im Aussenbereich ersetzt und mit einem Landebereich für Ski-Freestyle ergänzt. Die Fertigstellung der Aussenanlage ist im 2028 vorgesehen.

Die Büro für Bauökonomie AG ist seit 2013 am Schwimmsportzentrum Tenero beteiligt und hat verschiedene Kostenberechnungen erstellt, von den ersten Machbarkeitsstudien bis zum Kostenvoranschlag.

Bauherrschaft: Bundesamt für Bauten und Logistik BBL
Architektur: ARGE Studio Burkhardt, Zürich / Stücheli Pestalozzi Schiratzki, Zürich

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Vorfreude in Rothrist: Die Aufrichtung des Bornaparks ist ein Erfolg

25.06.2024 — Nachdem im Januar 2023 der Spatenstich des Grossprojektes Borna erfolgte, wurde Anfang Juni die Aufrichte des neuen «Bornapark» in Rothrist gefeiert. Der Einzug ist bereits in anderthalb Jahren vorgesehen.  

Rund 17 Monate nach dem Spatenstich fand in Rothrist die Aufrichte des Neubauprojekts «Bornapark» statt. Verwaltungsratspräsident Felix Schönle ist überzeugt, dass die neuen Räumlichkeiten sowohl Bewohnende und Mitarbeitende der Borna als auch die Rothrister Bevölkerung für Jahrzehnte erfreuen werden.

«Bornapark» nimmt Form an
Auch Architekt Malte Kloes vom gleichnamigen Architekturbüro ist positiv gestimmt und bedankt sich bei den involvierten Planenden, Unternehmern und Handwerkerinnen und Handwerker für ihre tägliche Arbeit. «Sie helfen mit ihrem Einsatz mit, dass die Vision Bornapark Realität wird.» Es sei auch für ihn bewegend, zu sehen, dass Pläne dank guter Zusammenarbeit unter zwölf Planungsunternehmen langsam aber sicher Form annehmen würden. «Es ziehen alle an einem Strick», hielt der Architekt abschliessend fest. 

Zum Abschluss servierten die Mitarbeitenden der Borna-Küche den rund 100 Anwesenden ein leckeres und verdientes Risotto.

Kontinuierlicher Betrieb währen der Bauphase
Beim Neubauprojekt «Bornapark» in Rothrist handelt es sich um das grösste Bauprojekt, das die Rothrister Arbeits- und Wohngemeinschaft Borna jemals in Angriff genommen hat. Mit der Gesamterneuerung der Gebäude samt Werkstätten erhält die Institution eine optimale und zeitgemässe Infrastruktur, um den Bedürfnissen der zu betreuenden Menschen gerecht zu werden (weitere Informationen: «Spatenstich für Rothrister „Bornapark“ ist erfolgt», 06.03.2023).

Die Aufrechterhaltung der bestehenden Gebäude bis zur Fertigstellung der jeweiligen Neubauten galt von Anfang an als Grundvoraussetzung. So werden die Neubauten gleichzeitig und bei fortlaufendem Betrieb erstellt. Sobald der Neubau bezogen ist, werden die Bestandesbauten rückgebaut und die Umgebung fertiggestellt.

Seit der Präqualifikation zum Studienauftrag begleitet die Büro für Bauökonomie AG das Zürcher Büro Malte Kloes Architekten beim Projekt «Bornapark». Gemeinsam bilden sie seit dem Vorprojekt das Generalplanerteam. In dieser Rolle ist die BfB AG zuständig für die Kosten, die Termine, die Ausschreibung und  die Bauleitung.

Bauherrschaft: Borna, Arbeits- und Wohngemeinschaft Rothrist
Architektur: Malte Kloes Architekten, Zürich
Baumanagement & ARGE-Partner Generalplanung: Büro für Bauökonomie AG, Luzern
Landschaft: Andreas Geser Landschaftsarchitekten AG, Zürich

Fotos: Thomas Fürst / www.wiggertaler.ch

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Wiedereröffnung des Regierungsgebäudes Baselland nach Renovierung

18.06.2024 — Das frisch sanierte Baselbieter Regierungsgebäude in Liestal öffnet nach 14 Monaten Bauzeit am 11. Juni 2024 wieder seine Türen. Während die neueste Umwandlung von aussen kaum zu erahnen ist, hat sich im Innern baulich einiges verändert.

Das Baselbieter Regierungsgebäude in Liestal ist ein architektonisches Juwel mit einer langen Geschichte. Das Haus ist älter als der Kanton: Erbaut 1438 als Freihof, hat es im Laufe der Jahre zahlreiche politische und gesellschaftliche Veränderungen miterlebt. Doch wie viele historische Gebäude zeigte auch dieses Zeichen der Zeit: Die Infrastruktur war veraltet, energetische Standards wurden nicht mehr erfüllt und der Platzbedarf hatte sich verändert. Über die Jahrzehnte hinweg wurde zudem pragmatisch angebaut und aufgestockt. Heute ist das Gebäude dem Denkmalschutz unterstellt. Angesichts dieser Herausforderungen war eine umfassende Renovierung unumgänglich. Ziel war es, das historische Erbe des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig moderne Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden der Verwaltung zu schaffen.

Die wichtigsten baulichen Neuerungen
Ein zentraler Aspekt der Renovierung war die Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen im Gebäude. Deshalb hat das Regierungsgebäude die grössten baulichen Veränderungen im Empfangsbereich und im Vorzimmer zum Landratssaal erfahren. Neu ist das Gebäude nur noch auf Anmeldung oder mit einem Badge zugänglich. Der Eingangsbereich wurde vergrössert und ein Empfang eingerichtet. Wo früher im Entreebereich offenstehende Gänge anzutreffen waren, sind heute Türen montiert. Als weitere Sicherheitsmassnahme wurde als Fluchtweg eine zweite Tür zum Regierungsratszimmer eingebaut. Ebenfalls wurde grossen Wert auf eine moderne und flexible Raumgestaltung gelegt. Die neuen Büros und Besprechungsräume bieten optimale Arbeitsbedingungen und fördern die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen, aber auch auf digitaler Ebene. So sei das Bauwerk nun «fit für die nächste Generation», wie an der Eröffnung betont wurde. Der neue Landratssaal ist mit modernster Konferenztechnik ausgestattet und bietet Raum für wichtige politische Diskussionen. Neuerdings können Parlamentssitzungen im Livestream verfolgt werden. Der Landratssaal ist aber auch weiterhin öffentlich zugänglich.

Feierliche Eröffnung
Am 11. Juni 2024 war es endlich soweit: Das renovierte Regierungsgebäude wurde feierlich eröffnet. Bei der Eröffnungsfeier waren zahlreiche Gäste anwesend. Landratspräsident Pascal Ryf, Regierungspräsidentin Monica Gschwind, Regierungsrat Isaac Reber, Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich und Kantonsarchitekt Marco Frigerio hoben in ihren Reden die Bedeutung des Projekts für die Region hervor und bedankten sich bei allen Beteiligten für ihre hervorragende Arbeit. Der Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten bot den Gästen einen ersten Eindruck  der gelungenen Symbiose aus historischer Architektur und moderner Baukunst. Die erfolgreiche Renovierung des Regierungsgebäudes zeigt, dass es möglich ist, historische Bauten an die Anforderungen der heutigen Zeit anzupassen und dabei ihren Charakter zu bewahren. Die Baselbieter Politikerinnen und Politiker dürfen nun aufatmen: Nach einem Jahr im Exil – im Schulraumprovisorium in Liestal – kehren die Landräte und der Regierungsrat nun in ihr altehrwürdiges Regierungsgebäude zurück.

Als Generalplaner in Zusammenarbeit mit Lukas Baumann Architektur begleitete die Büro für Bauökonomie AG dieses bedeutende Projekt von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung und ermittelte die Kosten im Vor- und Bauprojekt, führte die Ausschreibungen durch und übernahm die Bauleitung.

Bauherrschaft: Bau- und Umweltschutzdirektion Kanton Basel-Landschaft
Architektur: Baumann Lukas Architektur, Basel
 

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Luzerner «Schlössli Schönegg» feiert Spatenstich

26.04.2024 — Mit dem symbolträchtigen Spatenstich wurde das Bauprojekt «Schlössli Schönegg» in Luzern offiziell eingeleitet. Die Büro für Bauökonomie AG, zuständig für die Kostenplanung und Bauleitung, steht bereit, um die Bauphase erfolgreich zu begleiten.

Seit Februar haben sich Bagger am Hang des Gütsch-Waldes durch die Erde gearbeitet und deutliche Anzeichen für die bevorstehende Großbaustelle hinterlassen. Nun hat der Um- und Ausbau des «Schlössli Schönegg» offiziell begonnen: Am Mittwoch, 17. April 2024, wird hoch über der Luzerner Innenstadt mit einem ungewöhnlichen Spatenstich der Startschuss gegeben. Statt wie üblich etwas zu vergraben, wird mit knallenden Korken angestossen, um das Projekt gebührend einzuläuten.

Eine historische Stätte wird wieder zum Leben erweckt
Das «Schlössli Schönegg», ein historisches Gebäude von kultureller Bedeutung für Luzern, erfährt mit dem bevorstehenden Bauprojekt eine umfassende Renovierung und Erweiterung nach Plänen der Luzerner Marques Architekten AG. Dabei wird nicht nur die historische Substanz bewahrt, die aus dem 19. Jahrhundert stammt und Teil des Inventars der kantonalen Denkmalpflege ist, sondern auch zeitgemässe Nutzungskonzepte integriert.

Das Schlössli Schönegg besteht aus zwei Gebäudekörpern, welche über fast zwei Jahrhunderte gewachsen sind. Nachdem die Gebrüder Muff das Gebäude im Jahr 1997 übernahmen, wurde es als internationaler Hauptsitz der Axon-Active-Gruppe genutzt.. Die Gruppe besteht aus acht Firmen, die alle in der Softwareentwicklung tätig sind. Der Hauptsitz, der sich zukünftig «Schlössli Collab Luzern» nennt, spiele als Ort der Inspiration und Energie eine entscheidende Rolle bei ihrem Ziel, «die Welt zu verändern», wie es Muff in seiner Rede formuliert. Hier mit Blick auf Luzern wollen sie die digitale Transformation vorantreiben und zu einem «Zentrum für Digitalisierung» mutieren. Dieses Engagement wird unter anderem von Bau- und Wirtschaftsdirektor Fabian Peter (FDP) geschätzt, der das Bekenntnis zum Standort Luzern am Spatenstich lobt.

Rückbesinnung auf die Originalerscheinung
Stefan Muff, der heutige Besitzer, plant, das Schlössli einerseits zu erweitern und andererseits die bestehende Substanz so umzubauen, damit sie sich auf die Situation von 1904 zurückbezieht. Der Haupteingang wird komplett umgestaltet und eine neue Treppe wird ergänzt. Im Innern planen die Architekten nur wenige Justierungen. Auf der Rückseite wird das Schlössli erweitert, was nicht nur der Hangsicherung zugutekommt, sondern auch die nötigen Büroflächen bereitstellt. Von heute 50, sollen das Schlössli Schönegg zukünftig Platz für total 150 Arbeitsplätze bieten. Der schmale, lange Bau dockt an das bestehende Schlössli an und zieht sich in Richtung Süden über die Flucht des Chalets hinaus. Die drei Untergeschosse, die dadurch entstehen, bieten Platz für eine Kantine und Parkplätze.

Bezug per Herbst 2026
Seit Herbst 2023 liegt die Baubewilligung für das 15-Millionen-Projekt vor. Daraufhin mussten zahlreiche Vorbereitungen getroffen werden. Aufgrund der steilen Hanglage wird die Baustelle grösstenteils von der Gibraltarstrasse her versorgt. Nun, nach knallenden Korken und erfolgtem Spatenstich, können die Bauarbeiten in Angriff genommen werden. Läuft alles nach Plan, sollte der Hauptsitz im Herbst 2026 bezugsbereit sein.

Die Büro für Bauökonomie AG führte beim Projekt die Kostenschätzung und den Kostenvoranschlag durch, begleitete die Ausschreibungsphase und verantwortet aktuell die Bauleitung und die Kostenkontrolle. Mit fundiertem Fachwissen und langjähriger Erfahrung steht das Team bereit, um den reibungslosen Ablauf des Bauprojekts zu gewährleisten und einen Beitrag zur erfolgreichen Realisierung dieser bedeutenden Bauvorhaben zu leisten.

Bauherrschaft: Axon-Active-Gruppe, Luzern
Architektur: Marques Architekten AG, Luzern

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Diener und Diener erweitern den Hauptsitz der CSS in Luzern

19.03.2024 — Die Krankenkasse CSS erweitert ihren Hauptsitz in Luzern. Das bestehende Betongebäude an der Tribschenstrasse wird durch einen Neubau ergänzt. Realisiert wird das Projekt nach den Plänen des Basler Architekturbüros Diener & Diener, die den Projektwettbewerb einstimmig gewannen.

Im Jahr 2015 kaufte die Krankenkasse CSS ein Gewerbegebäude an der Tribschenstrasse in Luzern, um dort ein Bürogebäude zu realisieren und dadurch den Hauptsitz zu erweitern. Dazu hätte das Betongebäude neben dem Hauptsitz abgerissen werden müssen. Nachdem die Abrissbewilligung rund drei Jahre später durch die Stadt Luzern erteilt wurde, setzten sich Heimatschutz und Architekturverbände für den Erhalt des Baus ein. Das im 1933 vom Luzerner Architekten Carl Mossdorf entworfene Gewerbebaus sei neben dem Dula-Schulhaus ein wichtiges Beispiel des «modernen Bauens in der Zentralschweiz». Nicht nur der Dachgarten, die Bandfenster oder der Stützenraster, sondern auch der freie Grundriss und die freie Fassadengestaltung waren neu für jene Zeit und erfüllten die Ansprüche an einen Bau, wie es Le Corbusier lehrte. Der Bund Schweizer Architekten BSA kritisierte, dass die Stadt und der Kanton Luzern ihre Zustimmung zum Abbruch des Gewerbegebäudes in Aussicht gestellt hätten, bevor sie einen fundierten Bericht über die Bedeutung und den Zustand dieses Bauwerkes in Auftrag gegeben haben. Nachdem ein Bundesgerichtsentscheid vom 2021 offen liess, ob das Gebäude abgebrochen werden darf, einigte sich die CSS mit den Schutz- und Planerverbänden und entschied sich im 2022 dazu, den Betonbau stehen zu lassen und in den geplanten Neubau zu integrieren.

Optimale Ergänzung zum Hauptsitz
Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs wurden zehn Architekturbüros aus der Schweiz dazu eingeladen, Entwürfe für die geplante Erweiterung zu gestalten. Die Aufgabe war anspruchsvoll: Die Teams sollten den Bestandesbau als Pionierwerk in ein Gesamtkonzept integrieren. Ebenfalls mussten Aspekte der Nachhaltigkeit und Umgebungsgestaltung berücksichtigt werden. Unter dem Vorsitz von Architekt Daniel Niggli entschied sich die Jury einstimmig für das Projekt «Lambris» von den Basler Architekten Diener & Diener, welches mit einem eigenständigen architektonischen Auftritt den bestehenden Hauptsitz optimal ergänzt.

Das Siegerprojekt fügt sich nahtlos ins Stadtbild ein. Der geplante Neubau umarmt das Gewerbegebäude von allen Seiten und die Verbindungen der Gebäude wird im Obergeschoss sichergestellt. Der Neubau übernimmt die Formensprache des bestehenden Hauptsitzes an der Tribschenstrasse mit den Fensterbändern und dem Sichtbeton. Eine Fassade mit vielen Fenstern und Holzverkleidung grenzt sich im Hofbereich offensichtlich vom restlichen Aussehen ab. Philomena Colatrella, CEO der CSS, ist begeistert: «’Lambris’ verkörpert urbane Eleganz und erfüllt die Anforderungen an die architektonischen, denkmalpflegerischen und funktionalen Anforderungen am besten.»

Bezug per 2027 geplant
Gegen Ende 2024 soll die Baueingabe für den Neubau erfolgen. Sollten keine Rekurse eingereicht werden, so könnten der Neubau und das sanierte Gewerbegebäude bereits ind er ersten Hälfte 2027 bezogen werden. Am neuen Hauptsitz der CSS sollen daraufhin Büroflächen für rund 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Zusätzlich gemietete Flächen und den früheren Hauptsitz an der Rösslimatt sollten daraufhin weitervermietet werden.

Die Büro für Bauökonomie AG unterstützt Diener & Diener beim Neubauprojekt im Rahmen des Baumanagements.  

Bauherrschaft: CSS
Architektur: Diener & Diener Architekten, Basel
Bauingenieurwesen: Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Basel
Haustechnik: Waldhauser + Hermann AG, Münchenstein
Elektroplanung: Pro Engineering AG, Basel
Sanitärplanung: Schmutz + Partner AG, Basel
Nachhaltigkeit/Bauphysik: Gartemann Engineering AG, Luzern
Landschaft: BRYUM GmbH, Basel

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Neues Kapitel für Sicherheit: Siegerprojekt für die Erweiterung von Kantonalgefängnis und Polizeigebäude in Frauenfeld

21.02.2024 — Das Kantonsgefängnis und das Polizeigebäude Frauenfeld soll erneuert werden. 1992 erstellt und 2004 bis 2006 erweitert sind sie nicht nur sanierungsbedürftig, sondern genügen auch heutigen Bedürfnissen nicht mehr. Aus diesem Grund schrieb das Thurgauer Hochbauamt im Herbst 2022 einen einstufigen Studienauftrag im selektiven Verfahren für Planerteams aus. Der Vorschlag des Planerteams rund um die Arbeitsgemeinschaft «Bearth + Deplazes AG / Marques Architekten AG» aus Chur und Luzern, überzeugte die Jury am meisten.

Um die aktuellen ungenügenden Raumbedürfnisse zu beseitigen, ist gemäss dem Thurgauer Hochbauamt eine zukunftsfähige Lösung nötig. Eine zukunftsfähige Lösung ist gemäss dem Thurgauer Hochbauamt nötig. Die fehlende Anzahl Haftplätze sowie die zusätzliche Raumbedürfnisse der Kantonspolizei gilt es, zu beheben. Diese Anforderungen hat das Projekt der Arbeitsgemeinschaft «Bearth + Deplazes AG / Marques Architekten AG» am besten umgesetzt. Ihr innovatives Siegerprojekt verspricht nicht nur funktionale Effizienz, sondern auch architektonische Raffinesse für diese wichtigen Einrichtungen.

Die Herausforderungen der Modernisierung
Mit dem stetigen Wandel in der Kriminalitätsbekämpfung und den damit verbundenen Anforderungen an Sicherheit und Effizienz, stehen auch Gefängnisse und Polizeigebäude vor der Notwendigkeit der Modernisierung. Der Studienauftrag zur Erweiterung des Kantonalgefängnisses und des Polizeigebäudes in Frauenfeld stellt hierbei einen bedeutenden Schritt dar. Das Siegerprojekt muss nicht nur den aktuellen Bedürfnissen entsprechen, sondern auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigen. Das Projekt ist beispielsweise so angelegt, dass das Areal langfristig im Osten entwickelt werden kann.

Innovation und Funktionalität vereint
Durch die Integration modernster Sicherheitstechnologien und die Berücksichtigung von Raumflexibilität und Effizienz verspricht das Siegerprojekt eine optimale Nutzung der Ressourcen. Die Bestandesbauten werden grösstmöglich erhalten und wo nötig mit kompakten Erweiterungsbauten ergänzt. Dabei wird nicht nur Funktionalität betont, sondern auch die Schaffung einer menschenorientierten Umgebung für die Insassen und Mitarbeitende in den Fokus gerückt.

Architektonische Eleganz im Dienste der Sicherheit
Das Siegerprojekt zeichnet sich nicht nur durch seine hohe Funktionalität aus, sondern auch durch seine architektonische Gestaltung. Die Arbeitsgemeinschaft hat es verstanden, Ästhetik und Zweckmäßigkeit zu vereinen. Durch den Einsatz von modernen Materialien und einer durchdachten Gestaltung fügt sich das erweiterte Gebäude harmonisch in seine Umgebung ein und hinterlässt einen positiven Eindruck.

Insgesamt verspricht das Siegerprojekt für die Erweiterung des Kantonalgefängnisses und des Polizeigebäudes in Frauenfeld nicht nur eine verbesserte Sicherheit und Effizienz, sondern auch eine architektonische Bereicherung für die Stadt. Mit der Arbeitsgemeinschaft «Bearth + Deplazes AG / Marques Architekten AG» an der Spitze steht einer erfolgreichen Umsetzung dieses wichtigen Vorhabens nichts im Wege.

Die Büro für Bauökonomie AG ist Teil der Arbeitsgemeinschaft und verantwortet die Bauökonomie.

Bauherrschaft: Hochbauamt Kanton Thurgau
Architektur/Arbeitsgemeinschaft: Marques Architekten AG / Bearth & Deplazes AG

Studienauftrag Visualisierung Südostfassade + Lichthof, Bild: zVg
© Architekten: ARGE Bearth + Deplazes AG und Marques Architekten AG; Visualisierung: Artefactorylab

Studienauftrag Axonometrie Bild: zVg
© Architekten: ARGE Bearth + Deplazes AG und Marques Architekten AG

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Erweiterte Primarschule in Oberrüti

07.11.2023 — Um den Schulraumbedarf abzudecken, erweiterte die Aargauer Gemeinde Oberrüti ihre Primarschulanlage. Das aus dem Wettbewerbsverfahren auserkorene Projekt «Wöschbrättli» vom Planungsteam Soppelsa Architekten GmbH aus Zürich und Sima Breer Landschaftsarchitekten GmbH aus Winterthur konnte zum Schuljahresbeginn 2022/2023 bezogen werden.

Aufgrund steigender Schülerzahlen und neuer pädagogischer Konzepte benötigte die Gemeinde Oberwil zusätzlichen Schulraum, der nicht im bestehenden Schulhaus untergebracht werden kann. Um den Bedarf abzudecken, wurde im 2017 eine Erweiterung der Schulanlage ins Auge gefasst und eine öffentliche Ausschreibung lanciert. Gesucht war ein Planungsteam bestehend aus einem Architektur- und einem Landschaftsarchitekturbüro. Das zentral gelegene Primarschulhaus umfasste acht Klassenzimmer mit den dazugehörigen Gruppenräumen, zwei Zimmer für textiles respektive nicht-textiles Werken, zwei Kindergärten, eine Turnhalle mit Bühne, ein Vereinslokal sowie diverse Nebenräume. Das Wettbewerbsverfahren umfasste die Planung eines Neubaus mit einer Doppelturnhalle, Schulzimmern für Werken und textiles Werken, einen kindergerechten Pausenplatz sowie einen kombinierten Hartplatz. 

Aus vielen eingegangenen Bewerbungen wurden acht geeignete Teams ausgewählt, die ein Projekt für die Schulraumerweiterung ausarbeiten sollten. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Gemeinde, der Schule und externer Fachpersonen, hat im März 2018 das Projekt «Wöschbrättli» vom Planungsteam Soppelsa Architekten GmbH aus Zürich zusammen mit Sima Breer Landschaftsarchitekten GmbH aus Winterthur zum Sieger erkoren.

Dachform ist namensgebend
Das Projekt überzeugte die Jury durch die hohe Funktionalität, die sorgfältige architektonische Gestaltung und Eingliederung der Neubauten in den Bestand und das vielfältige Angebot an Spiel- und Rückzugsorten im Aussenraum. Der Projektname «Wöschbrättli» ist auf die vorgeschlagene Dachform zurückzuführen, die sich an den bestehenden Schulhausbauten orientiert. Die aneinandergereihten Satteldächer orientieren sich zudem an den örtlichen Bautypologien und unterstützen dabei, das Alt und Neu als Einheit wahrzunehmen. Die neue Turnhalle und der Neubau für die Werkräume schaffen zusammen mit den Bestandesbauten einen neuen Pausenhof mit durchdachten Ruhe- und Spielinseln im Aussenraum.

Einweihung zum Schulbeginn
Nachdem im März 2020 auf dem Gelände der neuen Doppelturnhalle der Spatenstich stattfand, konnten die Bauarbeiten in den darauffolgenden Monaten gemäss Plan voran getrieben werden, so dass die neue Schulanlage pünktlich zum Schulbeginn am Wochenende vom 26.-28. August 2022 von der Oberrüter Bevölkerung eingeweiht werden konnte.

Auszeichnung «best architects 23»
Das Büro soppelsa architekten wurde mit dem Projekt in Oberrüti mit der Auszeichnung «best architects 23» ausgezeichnet. Die Auszeichnung «best architects» ist Gradmesser der architektonischen Entwicklung im Spitzensegment und gilt seit ihrem Bestehen als Gütesiegel für herausragende architektonische Leistung. Sie positioniert die prämierten Architekten und Architekturbüros an der Spitze der internationalen Architekturszene.

Die Büro für Bauökonomie AG (BfB AG) begleitete die Bauherrschaft während der Projektierungs- und Realisierungsphase, verantwortete die vergleichende Kostenschätzung der Wettbewerbsprojekte und führte das Projektbezogene Qualitätsmanagement aus.

Bauherrschaft: Gemeinde Oberrüti
Architektur: soppelsa architekten, Zürich
Landschaftsarchitektur: SIMA | BREER Landschaftsarchitektur, Winterthur
Fotografie: Beat Bühler, Zürich

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Schulanlage Sonnenberg mit «best architects 24» ausgezeichnet

10.10.2023 — Das Zürcher Architekturbüro Oxid gewinnt mit ihrer Umsetzung der Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Sonnenberg in Adliswil den "best architects 24" in der Rubrik Bildungsbauten. Der «best architects award» zählt zu den renommiertesten Architekturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum.

Im Auftrag der Stadt Adliswil hat die Büro für Bauökonomie AG in den Jahren 2019 bis 2021 die Schulanlage Sonnenberg als Generalplaner mit dem Architekturbüro Oxid Architektur und einem Planerteam umgebaut, erweitert und entsprechend den heutigen energetischen Vorgaben angepasst. In der Schulanlage befinden sich zwei Grundschulen und zwei Kindergärten. (Mehr dazu: «Umbau Schulanlage Sonnenberg in Adliswil unter Anpassung der heutigen energetischen Vorgaben», 31.05.2022)

Best architects hebt hervor, wie die Erweiterung behutsam ins Ensemble eingefügt und horizontal und vertikal gestaffelt wird. Dadurch werde «die Höhenentwicklung und Körnung des Ensembles bewahrt», worauf oxid Architektur grossen Wert legte. Ebenfalls TEC21 berichtet im Artikel «Schulhaus Sonnenberg: Es ist alles schon da» in der Ausgabe 7/2022 über die gelungene Erweiterung und Instandsetzung der Schulanlage, welche die Qualitäten der anlage von 1969 stärkt und klug, sensibel und entgegen den Vorgaben des Wettbewerbs mit dem Neubau als Ensemble weitergebaut hat.

Die Auszeichnung «best architects» ist Gradmesser der architektonischen Entwicklung im Spitzensegment und gilt seit ihrem Bestehen als Gütesiegel für herausragende architektonische Leistung. Sie positioniert die prämierten Architekten und Architekturbüros an der Spitze der internationalen Architekturszene.

Die Büro für Bauökonomie AG trug beim Bauprojekt «Schulanlage Sonnenberg» in der Rolle des Generalplaners die Gesamtverantwortung und war für das Baumanagement und die vollumfängliche Kostenkontrolle verantwortlich. Die Bauleitung im Auftrage der BfB AG hatte die Baupool Management AG inne.

Architektur: Oxid Architektur, Zürich
Bauleitung: Baupool Baumanagement AG, Zürich
Bauherrschaft: Stadt Adliswil
Generalplanung, Baumanagement: Büro für Bauökonomie AG, Luzern

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Erweiterung und Optimierung des Horwer Blickfeld-Areals

25.09.2023 — Das Blickfeld-Areal, welches früher als «Blindenheim» bekannt war, steht einer baulichen Veränderung bevor: Geplant ist ein Neubau mit 56 hellen und geräumigen Einzelzimmern, einer Cafeteria, einer Aussenterrasse und direkten Verbindungen zwischen den Wohn- und Pflegebereichen. Das bestehende Wohnheim wird im heutigen Pflegeheim integriert.

Das Areal des Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz BFVI in Horw setzt weiterhin auf eine ausgewogene Mischung aus Wohnheim, Pflegeheim und Werkstätten. Diesem Grundsatz bleibt der Verein beim geplanten Bauprojekt treu. Der BFVI steht seit Projektbeginn in engem Austausch mit der Gemeinde Horw und dem Kanton Luzern und erarbeitete gemeinsam einen Gestaltungsplan. Nachdem dieser nach einer ersten Eingabe im Frühling 2023 angepasst werden musste, erhielt der Verein die Baubewilligung und die Abbrucharbeiten konnten wie geplant diesen Sommer aufgenommen werden. Läuft alles nach Plan, soll der neue Pflegewohntrakt im Herbst 2025 bezogen werden können. Den Fortschritt des Neubaus kann via Webcam beobachtet werden.

Das Luzerner Büro Jäger Egli Architekten beabsichtigt mit dem Neubau eine farbige Leichtigkeit und Freundlichkeit. Dank den grosszügigen Fensteröffnungen mit dazwischen eingefügten roten Holzpaneelen und sich geschossweise abzeichnenden Betonbändern bekommt es einen frischen und eigenständigen Ausdruck, der sich dennoch am Bestand anlehnt. Der Hof im Erdgeschoss vergrössert sich, so dass die Innen- und Aussenräume miteinander verbunden werden. Die Erker entlang der Kantonsstrasse rhythmisieren den Strassenraum und lassen auch hier das Innen mit dem Aussen in Kontakt treten. Es entstehen vielfältige Bezüge zum Bireggwald und zur Kantonsstrasse Richtung Horw-Zentrum und Richtung Allmend. Die Erker und die grossen «Schaufenster» im Erdgeschoss bieten einen Blick in das Leben im Wohnzentrum: So soll das Blickfeld zukünftig als offenes Haus wahrgenommen werden, wo alle herzlichen eingeladen sind.

Seit 1906 setzt sich der Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz BFVI für bedürfte Blinde im Kanton Luzern ein. Nicht nur Menschen mit Sehbeeinträchtigung finden im Blickfeld in Horw ein Zuhause und/oder einen von 66 geschützten Arbeitsplatz in der Werkstatt, sondern auch Menschen mit anderen körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen sowie betagte pflegebedürftige Menschen erhalten Betreuung und Geborgenheit.

Die Büro für Bauökonomie AG (BfB AG) begleitet das Blickfeld der BFVI im Rahmen dieses Neubaus seit 2022 und führte die Planerausschreibungen durch und erstellte die Kostenschätzung, den Kostenvoranschlag sowie die Leistungsverzeichnisse nach BKP / NPK. Ebenfalls verantwortet die BfB AG das Vertragswesen und die Kostenkontrolle und führt die örtliche Bauleitung aus. 

Bauherrschaft: Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz BFVI
Architektur: Jäger Egli Architekten, Luzern/Emmenbrücke
 

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