Life Science Flow.
Novartis Campus Basel, Referenz: Ausschreibung, Projektierung, Realisierung

Hintergrund im Vordergrund

Jedes Projekt schreibt seine eigene Geschichte.

Geprägt ist diese von festen Rahmenbedingungen, von hohen Anforderungen und Erwartungen, von klugen Lösungen und professioneller Leitung. Der Blog verschafft Ihnen Einblicke in ausgesuchte Projektgeschichten. 

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Arealentwicklung Eichhof West nimmt Form an

07.12.2022 — Noch vor ein paar Jahren hätte man es für unmöglich gehalten, dass die Brache an der Grenze zwischen Luzern und Kriens zum Leben erweckt und einer Aufwertung unterzogen wird. Mit dem neuen Areal «Eichhof West» soll in ein paar Jahren urbanes Leben und Arbeiten an der Stadtgrenze Realität werden. Die Zürcher Pensionskasse BVK entwickelt zusammen mit WAS Wirtschaft Arbeit Soziales Luzern ein nachhaltig genutztes, lebendiges und durchmischtes Quartier. Das WAS Sozialversicherungszentrum bietet zukünftig auf dem Areal Eichhof West der Bevölkerung seine Leistungen an einem zentralen Ort an. Entworfen wurde das Gebäude vom Architekturbüro Gigon / Guyer aus Zürich. Nebst der wertigen Ästhetik setzt der Bau auch punkto Nachhaltigkeit neue Massstäbe.

Unter dem Kürzel WAS (Wirtschaft Arbeit Soziales) werden die vier Geschäftsfelder WAS AK, Ausgleichskasse Luzern, WAS IV Luzern, WAS wira Luzern und WAS P&D, Personal & Dienst aus dem Sozialversicherungsbereich zusammengefasst. Diese Dienstleistungen, die aktuell auf drei unterschiedliche Standorte in der Stadt Luzern verteilt sind, sollen auf dem Eichhof West Areal in einem Neubau zusammengelegt werden, wodurch das WAS Sozialversicherungszentrum entsteht. Für die Planung und Realisierung des Sozialversicherungszentrums hat WAS Luzern die WAS Immobilien AG gegründet, die als Bauherrin beim Projekt Eichhof West agiert. Bei der WAS Immobilien AG als Bauherrin handelt es sich um eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, welche sich zu 100% im Eigentum von WAS Luzern befindet und deshalb dem öffentlichen Beschaffungswesen unterliegt.

Siegerprojekt von Gigon/Guyer
Nach einer Standortevaluation im Jahr 2019 wurde 2020 ein selektiver Projektwettbewerb durchgeführt, woraus das Zürcher Büro Gigon / Guyer Dipl. Architekten ETH/BSA/SIA AG mit dem Projektvorschlag “Stadtbaustein” als Sieger hervorging. Gemeinsam mit den ausgewählten Fachplanern wurde das Generalplanerteam GP WAS GmbH gebildet. Innerhalb von knapp zwei Jahren wurden unter der Leitung der Büro für Bauökonomie AG zusammen mit der Nutzerorganisation WAS und dem Generalplanerteam das Vorprojekt, das Bauprojekt, das Bewilligungsverfahren sowie die TU-Ausschreibung erfolgreich abgewickelt. Im Sommer 2022 sind die Bagger auf der Brache aufgefahren und die Gebäude der BVK und WAS auf dem Areal Eichhof West nehmen von Tag zu Tag mehr Gestalt an. Die Fertigstellung ist per Ende 2025, Anfang 2026 vorgesehen.

Innovatives Gebäude mit neuartigem Energiekonzept
Das innovative Gebäude zeichnet sich durch ein in grossen Teilen neuartiges Energiekonzept «Vision» vom Unternehmen 2226 AG aus. Während der Bürobereich des Gebäudes mit der Abwärme von Menschen, der Computer und des Lichts geheizt wird, sorgt bei sommerlicher Wärme unter Anderem frische Nachtluft für Kühlung. Es wird der Grundsatz verfolgt, dass das Gebäude selbst den Hauptanteil der energetischen Arbeit verrichtet und die automatisierte Fensterlüftung nur die Feinjustierung vornimmt. Mit diesem Konzept entspricht das Gebäude mit seiner Energiebilanz den Vorgaben des Reglements zum Bebauungsplan und kann SNBS Gold und Minergie-P ECO zertifiziert werden.

Planung und Realisierung in BIM
Die Bauherrschaft entschied sich bereit zum Projektstart Vorprojekt die Planung, Realisierung und FM-Betrieb mithilfe von Building Information Modelling (BIM) zu machen. Die BIM-Informationsanforderungen (IAG) und der BIM-Projektabwicklungsplan (BAP) wurden definiert. Im Zusammenhang mit dieser digitalen Methode kommt ein datenbankbasiertes Raumbuch zur Anwendung. Dieses wurde durch die Auftraggeberin erstellt und administriert. Die Rauminformationen werden jeweils durch die zuständigen Stellen selbst bewirtschaftet.

Die Büro für Bauökonomie AG begleitet das WAS Sozialversicherungszentrum in der Rolle der Projektleitung Bauherrschaft sowie im begleitenden projektbezogenen Qualitätsmanagement PQM und im Controlling. Zudem ist die Büro für Bauökonomie AG verantwortlich für das bauherrenseitige BIM-Management.

Bauherrschaft: WAS Immobilien AG, Luzern
Architektur: Gigon / Guyer Dipl. Architekten ETH/BSA/SIA AG, Zürich
Landschaftsarchitektur: Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH, Zürich

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Überbauung «Dreiklang» wird offiziell eröffnet

04.11.2022 — «Dreiklang» ist bezugsbereit: Am 5. November 2022 wird die Überbauung offiziell eröffnet und an die 91 Wohneigentümer, die Gewerbetreibenden und die Öffentlichkeit übergeben.

Inmitten von Sursee realisierte die Luzerner Kantonalbank in der Rolle der Bauherrschaft in den letzten viereinhalb Jahren die Überbauung «Dreiklang»: Zwei Hochhäuser, 48 und 38 Meter hoch, und ein Riegelbau bilden gemeinsam ein Ensemble und prägen neu die Christoph-Schnyder-Strasse in Sursee. Die LUKB vereint in den Sockelgeschossen des grösseren der beiden Hochhäusern ihre bisherigen zwei Geschäftsstellen «Sursee-Oberstadt» und «Surseepark» an einem Ort. Bei der Überbauung handelt es sich um das grösste Immobilienprojekt der LUKB, welches seit dem Bau des Luzerner Hauptsitzes in den Siebzigerjahren realisiert wurde.

Das Projekt «Dreiklang» von Mischa Badertscher Architekten AG aus Zürich wurde im 2015 aus dem Projektewettbewerb als Sieger auserkoren. Der Architekt betonte zum Zeitpunkt des Zuschlages, dass die drei Volumen ein Ensemble bilden würden, welches sich als markanter Stadtbaustein ins Quartier einfüge und mit den zwei Hochhäusern klare Akzente setze. Im Rahmen der starken Entwicklung der Stadt Sursee, insbesondere zwischen der Altstadt und dem Bahnhof, bilde das Projekt ein erster Baustein in der Zentrum­s­ent­wicklung und Verdichtung entlang dieser Achse.

Die Büro für Bauökonomie AG stiess im 2014 zum Projekt und begleitete das Wettbewerbsverfahren und daraufhin den Bebauungsplan. Ergänzend zur Kostenschätzung und dem Kostenvoranschlag standen wir in der Realisierung der Bauherrschaft beratend zur Seite. Für die Totalunternehmerausschreibung zeichneten wir uns ebenfalls verantwortlich.

Wie «Dreiklang» während 4.5 Jahren aus dem Boden wuchs, fasst die Bauherrin LUKB in einem sechsminütigen Zeitraffer zusammen:

Dreiklang Zeitraffer - LUKB 

Bauherrschaft: Luzerner Kantonalbank
Architektur: Mischa Badertscher Architekten AG, Zürich
Landschaftsarchitektur: Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich

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Aufrichtefest der Überbauung «In der Matte» in Altdorf UR

29.09.2022 — Der Rohbau der Häuser 10+12 steht. Das wurde am Aufrichtefest am Freitag, 09. September 2022 mit über 60 Leuten gefeiert. Die Bauherrschaft der Überbauung «In der Matte» bedankt sich bei allen beteiligten Partnern und ganz besonders den auf der Baustelle tätigen Handwerkerinnen und Handwerkern für den bisherigen Einsatz und der noch zu leistenden Arbeit der weiteren Häuser. Die Häuser 2,4,6 und 8 wird der Rohbau etappiert fertig erstellt und somit wandert der Aufrichte-Baum, welcher von den Baumeisterlehrlingen erstellt wurde, von Haus zu Haus.

Bei der Überbauung «In der Matte» trägt die Büro für Bauökonomie AG das Mandat der Gesamtleitung, Kostenplanung, Bauleitung und ist somit für das gesamte Baumanagement verantwortlich (Mehr dazu: «Mit der Überbauung «In der Matte» entsteht in Altdorf UR neuer Wohnraum für hohe Ansprüche», 31.01.2022).

Architektur: hts architekten + partner ag, Altdorf
Bauherrschaft: Personalvorsorgestifung der Ärzte und Tierärzte PAT-BVG, Bern

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Erweiterung Schulhaus Allmend in Horw: Siegerprojekt steht fest

02.08.2022 — Aufgrund steigenden Schülerzahlen und in die Jahre gekommenen Provisorien will die Gemeinde Horw das Schulhaus Allmend aus dem Jahr 1951 um einen Erweiterungsbau ergänzen. Nachdem der Kredit vom Einwohnerrat im Februar 2022 beschlossen wurde, ist mit dem Entscheid der Wettbewerbsjury anfangs Juli ein weiterer Meilenstein erreicht: Das Generalplaner Team Gschwind Architekten aus Basel setzte sich im zweistufigen Architekturwettbewerb gegen fünf weitere Büros durch.

Das Projekt überzeugte die Jury architektonisch, ökologisch wie auch pädagogisch am meisten: Insbesondere sollte eine architektonisch zurückhaltende und angemessene Lösung zum baulichen Kontext im Ortskern sowie der bestehenden Schulanlage erarbeitet werden. Im Zentrum standen zudem hohe innenräumliche Qualitäten sowie eine flexibel gestaltbare Raumkonzeption. Das zukünftige Gebäude soll nachhaltig sowie ressourcen- und klimaschonend konzipiert und in Investition, Betrieb und Unterhalt wirtschaftlich sein.

Im neuen Erweiterungsbau werden zukünftig alle Räumlichkeiten für die Primarstufe untergebracht. Im bisherigen Gebäude verbleiben die Kindergartenstufe, die Tagesstrukturen, die Schuldienste, das textile Gestalten, das textile Werken und die Musikschule.

Das Generalplaner Team wird nun das Projekt weiter ausarbeiten. Das letzte Wort werden aber die Horwer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben: Die Volksabstimmung über den Baukredit ist im Frühling 2023 vorgesehen. Bezugsbereit soll der Neubau gemäss Fahrplan idealerweise nach den Sommerferien 2025 sein.

Die Büro für Bauökonomie AG führte im Auftrag der Gemeinde Horw die Grobschätzung der Baukosten durch, begleitete den Projektwettbewerb und bot Unterstützung im Bereich Vertragswesen und Bauberatung.

Alle sechs Projekte, die in die engere Auswahl gelangen,  sind bis Dienstag, 23. August im Foyer des Gemeindehauses ausgestellt.

Bauherrschaft: Gemeinde Horw
Architektur: Gschwind Architekten, Basel
Landschaftsarchitektur: Stauffer Rösch AG, Basel

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Zukunftsweisendes Areal für die Aus- und Weiterbildung der Gebäudetechnikbranche

25.07.2022 — Mit dem suissetec Campus in Lostorf SO entsteht in den kommenden Jahren eine moderne Aus- und Weiterbildungsstätte der Gebäudetechnikbranche mit Campus-Charakter. Nach einer mehrmonatigen Planungsphase und einem Informationsanlass für die Bewohnerinnen und Bewohner erfolgte Ende Juni die offizielle Baueingabe für den Neubau und das Provisorium.

Auf rund 1800 Quadratmetern entstehen in einer ersten Bauphase ein zusätzliches, zweistöckiges Gebäude mit Werkstätten, Labors, Schulzimmern und Begegnungszonen. Während der Bauphase wird ein Werkstatt-Provisorium errichtet, das die Durchführung der interkantonalen Kurse ermöglicht. Die Sanierung der bestehenden Gebäude aus den 80er-Jahren – das heutige Hauptgebäude mit Unterrichts- und Sitzungszimmern, Werkstätten und Labors sowie das Hotel – folgt in einer nächsten Phase.

Auch energetisch wird der suissetec Campus Vorbildcharakter haben, dies mit 100 Prozent CO2- neutraler Eigenversorgung über die Jahresbilanz betrachtet: Mit einem schweizweit bisher einmaligen Energiekonzept sowie einer grossflächigen Fotovoltaikanlage auf dem Dach und an den Fassaden wird die gesamte benötigte Energie lokal und erneuerbar produziert. Ladestationen für E-Bikes und Elektroautos sowie ein Mobilitätskonzept runden das Angebot ab.

suissetec Direktor Christoph Schaer bestätigt: «Wir werden mit dem suissetec Campus eine top Bildungsinfrastruktur bieten und zudem in Sachen Nachhaltigkeit und Winterstromversorgung Standards setzen. Wir wollen Vorbild sein – wie man das von uns Gebäudetechnikern ja kennt.»

Das heutige suissetec Bildungszentrum Lostorf dient als Aus- und Weiterbildungsinstitution der Gebäudetechnik- sowie Gebäudehüllenberufe im Bereich der Höheren Berufsbildung, der nichtformalen Bildungsangebote sowie als Standort der überbetrieblichen Kurse (üK) Solothurn. Unter anderem aufgrund der Verlängerung der Lehrzeit von drei auf vier Jahre ist das Bildungszentrum an seine Kapazitätsgrenzen gestossen.

Die Büro für Bauökonomie AG begleitet suissetec als Bauherrenvertreter im gesamten Planungs- und Ausführungsprozess, tätigt das BIM-Management und war für die Grobschätzung der Baukosten verantwortlich.

Bauherrschaft: Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec)
Architektur / Generalplaner: Architektur Curcio GmbH, Visp, S+B Baumanagement AG, Olten

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Siegerprojekt Papillon beim Neubau Meierhöfli in Sempach

19.07.2022 — Als Grundlage für den Neubau des Alters- und Pflegeheims Meierhöfli – Wohnen und Pflege im Alter in Sempach wurde ein selektiver Projektwettbewerb mit neun Planungsteams durchgeführt. Nun steht das Siegerprojekt fest: Das Projekt «Papillon» der ARGE Meyer Gadient Architekten aus Luzern, Rogger Ambauen aus Emmenbrücke sowie vetschpartner Landschaftsarchitekten aus Zürich erfüllt die anspruchsvollen Voraussetzungen am besten. Das neue Alters- und Pflegeheim mit 60 Pflegezimmern soll direkt neben dem bestehenden Meierhöfli unter laufendem Betrieb und möglichst ohne Provisorien gebaut werden. Der sensible Standort zwischen Siedlungsstruktur und Landschaftsraum macht die Ausgangslage nicht einfacher.

Doch: «Papillon» ist es gelungen, diese schwierige Aufgabenstellung bestmöglich zu erfüllen. Mit seiner spezifischen Geometrie, auf die auch der Projekttitel zurückzuführen ist, übernimmt es die unterschiedlichen Ausrichtungen der Nachbarbauten und lässt auf diese Weise einen schmetterlingsartigen Grundriss entstehen. Die Gebäudeform schafft einerseits eine grosszügige Vorzone mit Vorfahrt zur Strasse hin, welche den öffentlichen Charakter des Meierhöfli stärkt und das Gebäude an das Städtli anbindet, und andererseits einen vom Verkehrslärm geschützten Aussenraum Richtung See.  Südwestlich des neuen Alters- und Pflegeheims ist eine mögliche spätere Erweiterung mit betreutem Wohnen oder Alterswohnungen angedacht. Die für die Pflegezimmer gewählte gezackte Fassadengestaltung gibt dem Gebäude eine weitere besondere Note und ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern attraktive Ausblicke in Richtung Parkanlage, See und Bergpanorama. Im Erdgeschoss sind sämtliche öffentliche Nutzungen wie Restaurant, Café, Mehrzweckraum und Aktivierung angesiedelt.

Das Alters- und Pflegeheim ist als Holz-Element-Bau konzipiert, was sich positiv auf die Nachhaltigkeit auswirkt und eine verkürzte Bauzeit ermöglicht. Die Materialisierung in Holz ist auch an den Fassaden ablesbar und prägt die Erscheinung des Gebäudes positiv. Mit dem vorliegenden Projekt, seiner Konstruktion und Materialisierung kann das angestrebte Energielabel gut erreicht werden. Auch aus betrieblicher Sicht erfüllt das Projekt die Ansprüche optimal und bietet zudem grosses Weiterentwicklungspotenzial.

Bereits Ende 2020 kommunizierte die Stadt Sempach, dass für rund 26 Millionen Franken ein neues Altersheim gebaut werden soll. Ein Neubau ist aus diversen Gründen nötig. Einerseits genügt die Infrastruktur den heutigen Bedürfnissen nicht mehr und andererseits wird eine erhöhte Nachfrage aufgrund der demografischen Entwicklung prognostiziert. Nachdem der selektive Projektwettbewerb nun abgeschlossen ist, wird im 2023 mit dem Vor- und Bauprojekt gestartet.

Die Büro für Bauökonomie AG erarbeitete im Auftrag der Stadt Sempach die Machbarkeitsstudie und begleitete den gesamten Projektwettbewerb.

Bauherrschaft: Stadt Sempach
Architektur: ARGE Meyer Gadient, Luzern / Rogger Ambauen, Emmenbrücke
Landschaftsarchitektur: vetschpartner Landschaftsarchitekten AG, Zürich
Bauingenieur: Rothpletz, Lienhard + Cie AG, Aarau
Holzbauingenieur: Makiol Wiederkehr AG, Beinwil am See
Haustechnik: Wirkungsgrad Ingenieure AG, Luzern
Bauphysik / Schallschutz: RSP Ragonesi Strobel Partner, Luzern

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Mehrgenerationenwohnen «Im Bethlehem» in Immensee

07.06.2022 — In Immensee im Kanton Schwyz, zwischen dem Zuger- und dem Vierwaldstädtersee, entstand in den vergangenen Jahren die Siedlung «Im Betlehem». Die Bauherrschaft, die Missionsgesellschaft Bethlehem (SMB), hat etwas, was im Bezirk Küssnacht ein rares Gut geworden ist: viel Platz. Einen Teil davon stellen sie in Form einer Wohnsiedlung der Allgemeinheit zur Verfügung. Es ist offensichtlich, dass damit kein Renditeobjekt entstehen soll, sondern bezahlbaren Wohnraum für alle.

Während vier Bauetappen sollen insgesamt zwölf Gebäude mit 150 Wohnungen entstehen. Bereits im Frühling 2021 konnten die 51 Wohnungen der ersten vier Gebäude bezogen werden. Diese erste Etappe bildet den Kern der Siedlung und umfasst unter anderem ein Bistro, diverse Hobbyräume, Gästezimmer sowie Kinderbetreuung. Die Siedlung ist schon vollständig zum Leben erwacht, obwohl sie erst bis 2030 umfassend fertiggestellt und bezogen sein wird. Seien es täglich wechselnde Mittagsmenüs im Bistro, spielende Kinder im Hof oder ein Klavierkonzert im Theatersaal – im Betlehem ist immer etwas los. Im 2024 soll die zweite Bauetappe folgen.

Bei der Mehrgenerationensiedlung wird bewusst auf einen bunten Mietermix gesetzt: Ob Paare, Familien oder Alleinstehende – im Betlehem sollen sich Jung und Alt wohl fühlen. Was beim Zusammenleben wichtig ist, wurde von der Bauherrschaft gar in einem Leitbild zusammengestellt. Auf dieses Zusammenleben geht auch die Architektur ein: Der Hof bietet Platz für Gemeinschaft und ein Miteinander; als Kontrast erlauben Nischen Rückzug und Privatsphäre. Neben dem Menschen stehen auch die Natur und die Umwelt im Fokus der Siedlung: Das Quartier ist autofrei, die Dachgärten und der Innenhof begrünt, diverse Einrichtungen werden gemeinschaftlich genutzt und die nachhaltige Bauweise im Minergie-Standard verringert den Verbrauch von Ressourcen.

Seit 2012 begleitet die Büro für Bauökonomie AG den Generalplaner Lüscher Bucher Theiler Architekten GmbH im Rahmen der Kostenplanung und führte während der ersten Bauetappe das Kostenmanagement und die Bauleitung aus.

Mehr Informationen zum Projekt.

Architektur: Lüscher Bucher Theiler Architekten GmbH, Luzern
Bauherrschaft: Missionsgesellschaft Bethlehem (SMB)

Bilder: Daniela Burkart, Luzern

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Aufrichte der zweiten Etappe beim Horwer Ziegeleipark

01.04.2022 — Der Ziegeleipark in Horw nimmt langsam Form an. Nachdem die drei Häuser der ersten Bauetappe mit rund 107 Mietwohnungen vor einem Jahr fertiggestellt und bezogen wurden, ist nun der Rohbau der zweiten Etappe abgeschlossen. Am Donnerstag, 24. März 2022 wurde dieser Meilenstein mit einem Richtfest vor Ort mit den 200 Bauarbeitenden gefeiert.

Die beiden Häuser der zweiten Etappe am Ziegeleiweg 1 bis 5 umfassen insgesamt 207 Wohnungen von 1.5 bis 4.5 Zimmern und sind per Februar/März 2023 bezugsbereit. Die Vermarktung der Wohnungen soll gemäss Bauherrschaft, der Immobilien-Anlagestiftung Turidomus aus Zürich, in diesem Frühjahr aufgenommen werden.

Die Überbauung befindet sich grossmehrheitlich auf Horwer Boden. Einzige Ausnahme: Das Gebäude am Ziegeleiweg 1, welches zur Gemeinde Kriens zählt. Mit den WG-Wohnungen in diesem Gebäude sollen speziell Studierende angesprochen werden, weshalb diese in der Gestaltung von der Bauherrschaft miteinbezogen wurden. Die Eingangslobby, die gemeinsame Dachterrasse wie auch diverse Gemeinschaftsräume konnten von Studierenden der Hochschule Luzern – Kunst und Design mitgestaltet werden.

Die Büro für Bauökonomie AG führte in der zweiten Etappe im Auftrag der Anlagestiftung Turidomus im Rahmen des Wettbewerbsverfahren im Jahr 2017 die vergleichende Kostenschätzung durch. Seit 2018 begleitet die Büro für Bauökonomie AG  die Bauherrschaft im Bereich des projektbezogenen Qualitätsmanagements und des Controllings. Sie hatte zudem das Mandat der Bauherrenvertretung inne und leistete Unterstützung in diversen Belangen rund um BIM (Building Information Modeling) – von der Beratung, über die Planung bis hin zum Management. Die Bauten werden durch die Anliker AG als Totalunternehmer realisiert

Bauherrschaft: Anlagestiftung Turidomus, Zürich
Architektur N1: Baumann Roseners Architekten, Zürich
Architektur N2: noArchitecten, Brüssel (Belgien)

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Mit der Überbauung «In der Matte» entsteht in Altdorf UR neuer Wohnraum für hohe Ansprüche

31.01.2022 — Ab heute, 31. Januar 2022, wird nur wenige Gehminuten vom neuen Kantonsbahnhof Altdorf entfernt gebaut. Mit dem Projekt «Wohnen in der Matte» entstehen zwei neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 22 Eigentums­wohnungen und vier weitere Mehr­familienhäuser mit 71 Mietwohnungen.

Die grosszügig geschnittenen Wohnlandschaften ­präsentieren sich mit ­einem hochwertigen Ausbau und versprechen Bewohnenden aller ­Altersklassen ein Zuhause zwischen See und Bergen. Altdorf ist das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum des Kantons Uri und zählt rund 9000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die neue Überbauung «In der Matte» liegt etwas ausserhalb des Zentrums ganz in der Nähe des neuen Kantonsbahnhofs.

Bei dieser Überbauung trägt die Büro für Bauökonomie AG das Mandat der Gesamtleitung, Kostenplanung, Bauleitung und ist somit für das Baumanagement verantwortlich.

Architektur: hts architekten + partner ag, Altdorf
Bauherrschaft: Personalvorsorgestifung der Ärzte und Tierärzte PAT-BVG, Bern

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