Auf den Grund gegangen.
Schwimmsportzentrum Tenero, Referenz: Vorstudien, Projektierung, Bauberatung

Hintergrund im Vordergrund

Jedes Projekt schreibt seine eigene Geschichte.

Geprägt ist diese von festen Rahmenbedingungen, von hohen Anforderungen und Erwartungen, von klugen Lösungen und professioneller Leitung. Der Blog verschafft Ihnen Einblicke in ausgesuchte Projektgeschichten. 

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Risch sagt ja zu neuen Alterswohnungen und neuem Pflegeheim

Vorstudien Bauberatung

27.09.2021 — Am Abstimmungssonntag im September 2021 sagt die Gemeinde Risch Ja zum Projekt «Neues Zentrum Dreilinden», das 60 neue Alterswohnungen und ein neues Pflegeheim mit 73 Betten umfasst.  

Der demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil von pflegebedürftigen Menschen steigt. Prognosen zeigen, dass bis 2040 mit ungefähr einer Verdoppelung der Anzahl Menschen, die über 65-jährig sind und die Pflege benötigen, gerechnet werden muss. Dies zeigte das Altersleitbild 2007 sowie die Strategie «Wohnen im Alter» aus dem Jahr 2009 der Gemeinde Risch. Basierend auf diesen Rahmenbedingen hat die Einwohnergemeinde Risch zusammen mit der Bürgergemeinde Risch in den Jahren 2009 bis 2014 an der Buonaserstrasse 12 bis 20 Liegenschaften erworben. Gemeinsam mit der Stiftung Alterszentrum Risch/Meierskappel (SARM) und der Gemeinde Risch Immobilien AG (Griag), soll die Infrastruktur im Bereich Leben im Alter mit den geplanten Neubauten rechtzeitig ausgebaut werden.  

Das Angebot, das mit den Neubauten erstellt wird, unterteilt sich in den Bereich der stationären Pflege, die im neuen Pflegezentrum erbracht wird, der ambulanten Pflege, die für die neuen Alterswohnungen angeboten wird und die öffentlich zugänglichen Bereiche.  

Mit den fast 87% Ja-Stimmen zum Projekt «Neues Zentrum Dreilinden» am 26. September 2021 sind nun die Voraussetzungen geschaffen, damit die Bauten für ältere Menschen inmitten von Rotkreuz erstellt werden können.  

Ziel ist, beide Bauten anfangs 2026 den Bewohnerinnen und Bewohnern zu übergeben. 

Die Büro für Bauökonomie durfte das selektive Wettbewerbsverfahren durchführen und hat nun beim Projekt «Neues Zentrum Dreilinden» die Projektleitung Bauherrschaft inne.  

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Im Buchrainer Dorfzentrum tut sich was

Vorstudien

22.09.2021 — Der Studienauftrag um das «Generationenprojekt Buchrain Dorf» ging im Juli 2021 an das Team Roider Giovanoli Architekten GmbH mit den Landschaftsarchitekten von Bernhard Zingler Landscape Projects aus Zürich. Ihr Projekt hat die Jury überzeugt. Im September zeigte die Gemeinde Buchrain und der Projektpartner Eberli AG das Siegerprojekt im Detail. Geplant sind drei grosszügige Freiräume:

Mit dem Dorfpark, dem Adlergarten und dem Chilbiplatz gehören drei grosszügige Freiräume zum neuen Dorfzentrum. Der Dorfpark verbindet als grüne Oase auf einer Achse den Tschannhof, die neu gestaltete Bushaltestelle und das Dorfzentrum. Als grosser Platz für Chilbi und Fasnacht bleibt der Schulhausplatz als Chilbiplatz bestehen. Beim Gasthaus Adler werden die Gartenwirtschaft sowie die Parkplatzfläche zum gemütlichen Adlergarten mit plätscherndem Wasserbecken. Das Gasthaus bleibt bestehen, wird nach Süden erweitert und modernisiert und mit einem Mehrzweckraum ergänzt.

Nun ist die Buchrainer Bevölkerung gefragt: Bis zum 24. Oktober 2021 finden Präsentationen und eine Bevölkerungsbefragung statt. Der Gemeindepräsident Ivo Egger (SP) ist gespannt auf die Rückmeldungen der «Buererinnen» und «Buerer». In einem nächsten Schritt wird das Projekt detaillierter ausgearbeitet und ein Gestaltungsplan erstellt. Die Gemeinde wird diesen erneut öffentlich auslegen. Die Finanzierung sowie die Bauherrschaften der einzelnen Bauten wird in den nächsten Monaten geklärt. Gemäss Plan sollten die Bauarbeiten im 2024 starten können.

Beim «Generationenprojekt Buchrain Dorf» besetzte die Büro für Bauökonomie AG das Mandat für die Verfahrensbegleitung des Studienauftrags.

Auftraggeber: Eberli AG und Gemeinde Buchrain
Architekt: Roider Giovanoli Architekten GmbH, Zürich
Landschaftsarchitekt: Bernhard Zingler Landscape Projects, Zürich
Foto: Gemeinde Buchrain

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Einweihung des neuen Hauptsitzes der OKB

Strategische Planung Vorstudien Projektierung Ausschreibung

16.09.2021 — Am 16. September 2021 wurde der neue Hauptsitz der Obwaldner Kantonalbank (OKB) in Sarnen offiziell eingeweiht. Bis die Bank zu ihrem Neubau von Seiler Linhart Architekten AG kam, mussten verschiedene Hürden überwunden werden: Alles begann mit dem Hochwasser 2005, als der Hauptsitz an der Bahnhofstrasse in Sarnen überflutet wurde. Geplant war ein Neubauprojekt an gleicher Stelle, doch dann bot sich im 2015 die Möglichkeit eines neuen Standortes. 

Das neue Bankgebäude tritt als kräftiger, plastischer Baukörper in Erscheinung. Das Fassadenbild – eine fein gegliederte, dunkle Holzverkleidung und ein robuster Betonsockel im Erdgeschoss – drückt Beständigkeit, Regionalität und Vielfalt aus. 

Materialien und Handwerk aus der Region
Diverse Baumaterialien des neuen Bankgebäudes wurden aus lokalen Ressourcen gewonnen. Einerseits besteht das Gebäude hauptsächlich aus Obwaldner Holz: 2800 Kubikmeter, was rund 1200 Bäumen entspricht. Die OKB wird während der nächsten fünf Jahre diese Bäume dem Kanton zurückgeben – in Form von Setzlingen, die durch die Gemeindeförster gepflanzt werden. Pro Jahr sind es rund 250 Bäume. Diese gingen symbolisch in den Besitz der Mitarbeitenden. Nebst dem Holz sind auch Steine aus dem Kanton im Gebäude verbaut. Die Steine des Bodenbelags in der Eingangshalle und in den beiden Treppenhäusern wurden aus Bächen in Giswil und weiteren Obwaldner Gemeinden gewonnen. Ebenfalls ein grosser Teil des handwerklichen Know-hows ist einheimisch: Rund 70 Prozent der Aufträge wurde an Obwaldner Unternehmen vergeben.

Bei Mitarbeitenden und der Kundschaft stösst der Neubau auf Anklang
Die Kundinnen und Kunden betreten das Gebäude der OKB südseitig von der neuen Erschliessungsstrasse «Im Feld». Über den grosszügigen Kundeneingang gelangen sie in die zentrale, zweigeschossige Empfangshalle. Die in den darüber liegenden drei Geschossen angeordneten Büros werden durch separate Eingänge im Erdgeschoss und in der Tiefgarage erschlossen. Der Kern bildet ein rund zehn Meter hoher, begrünter Innenhof ab dem zweiten Obergeschoss. Durch die transparenten Raumabschlüsse der Büros zum Innenhof werden sie zusätzlich von innen belichtet. Die Bodenverkleidungen sind in Esche oder Textil gehalten, die Deckenverkleidungen sind aus Eschenholz. Diese verleihen den Arbeitsräumen eine qualitativ hochwertige Atmosphäre. 

Der im Anschluss zur Einweihung geplante Tag der offenen Tür musste aufgrund der Corona-Pandemie auf das kommende Jahr verschoben werden. Voraussichtlich am 14. Mai 2022 lädt die Bank alle Interessierten aus der Region ein, den neuen Hauptsitz in Augenschein zu nehmen.

Beim Neubau der OKB war die Büro für Bauökonomie AG für die Kostenplanung verantwortlich und führte die Bauherrenbegleitung aus.

Auftraggeber: Obwaldner Kantonalbank
Architektur: Seiler Linhart Architekten AG
Realisierung: 2019–2021
Bauleitung: Eggimann Architekten
Holzbauingenieur/Brandschutz/Bauphysik: Pirmin Jung AG
Bauingenieur: CES AG
Landschaftsarchitekten: freiraumarchitektur GmbH
Fotograf: Rasmus Norlander 

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Architekturpreis Beton geht an Unterhaltsstützpunkt Berninapass

Vorstudien

26.08.2021 — Der Architekturpreis Beton wird seit 1977 im Rhythmus von vier Jahren verliehen und fördert damit herausragendes Schaffen mit Beton. Innerhalb der Schweizer Architekturpreise nimmt er einen wichtigen Platz ein: Der Preis spiegelt einerseits das Baugeschehen in der Schweiz und verweist andererseits auf die gestalterischen Potentiale des Baustoffs Beton.

Der Architekturpreis Beton 21 wurde am 24. August 2021 an der ETH Zürich verliehen. Total wurden 175 Eingaben für den Architekturpreis Beton 21 eingereicht. Der mit 50'000 Franken dotierte Preis geht an Bearth & Deplazes Architekten für ihren Neubau des Unterhaltsstützpunktes Berninapass. Der Bernina gehört zu den höchsten Alpenpässen der Schweiz. In Anbetracht des extremen Klimas und der Nutzung ist Sichtbeton eine logische Wahl. Das Gebäude hat dank elementaren geometrischen Formen eine starke Beziehung zur Umgebung. Die Jury war sich einig: «Schöner lässt sich nicht illustrieren, wie Architektur mit einfachsten Mitteln einen gewöhnlichen Zweckbau nobilitieren kann.»

Die Büro für Bauökonomie AG unterstützte die Bauherrschaft im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens mit der vergleichenden Kostenschätzung.

Bauherrschaft: Kanton Graubünden, Vertreten durch das Hochbauamt Graubünden
Architektur: Bearth & Deplazes Architekten AG, Chur
Bild: Betonsuisse

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Neubau beim ehemaligen OKB-Hauptsitz in Sarnen

Vorstudien

30.06.2021 — Am Standort des ehemaligen OKB-Hauptsitzes in Sarnen, eingebettet zwischen Schule und Gemeindehaus, Kloster und dem Bahnhof, realisiert die Eberli AG an der Bahnhofstrasse eine qualitätsvolle Überbauung.

Die Entwicklung an diesem sensiblen Ort innerhalb eines Ortsbildes von nationaler Bedeutung und den denkmalgeschützten Bestandesbauten der alten Obwaldner Kantonalbank und dem Salzherrenhaus mündet in einer hohen Komplexität und Anspruchshaltung an das zur Anwendung kommende Planungsverfahren.

Auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie hat sich die Grundeigentümerin Eberli AG für einen Studienauftrag unter sechs eingeladenen Planungsteams, bestehende aus Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros, entschieden. Aus den hochwertigen, ein breites Spektrum an Lösungsansätzen abdeckenden Projektbeiträgen, wurde derjenige von Seiler Linhart Dipl. Architekten SIA BSA aus Sarnen und Luzern zusammen mit Maurus Schifferli, Landschaftsarchitekt aus Bern zur Weiterbearbeitung ausgewählt.

Das Siegerprojekt kann noch bis 17. September 2021 auf der Gemeindeverwaltung Sarnen besichtigt werden.
 
Auftraggeber: Eberli AG
Visualisierung: Seiler Linhart Dipl. Architekten SIA BSA, Luzern/Sarnen

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Abschluss Projektwettbewerb zur Erneuerung und Erweiterung Campus Horw

Vorstudien Bauberatung

18.06.2021 — Es steht fest, wie der erneuerte und erweiterte Campus einmal aussehen wird, auf dem rund 4'000 Studierende und rund 1'000 Mitarbeitende des Departement Technik & Architektur der Hochschule Luzern und der Pädagogischen Hochschule Luzern – ein Zuhause finden werden:

Aus dem zweistufigen Projektwettbewerb ist das Projekt «gravity» um das Zürcher Planerteam Penzel Valier AG als Sieger hervorgegangen. Das Projekt überzeugt durch eine geschickte Nutzungsverteilung, hohe Flexibilität und eine gelungene Adaption der bestehenden Trakte ins Gesamtkonzept. Den hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit wird der neue Campus durch die Integration der bestehenden Bauten, Verwendung von Holz auch in konstruktiven Bereichen und alternativer Energieerzeugung (Seewasser / Photovoltaik) gerecht.

Download Bericht des Preisgerichts

Die Büro für Bauökonomie AG hatte das Mandat zur Organisation und Durchführung des Projektwettberbs inne.

Architektur: Penzel Valier AG, Zürich
Visualisierung: maaars architektur visualisierungen, Zürich

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Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Röhrliberg in Cham

Vorstudien Projektierung Ausschreibung

14.06.2021 — Die Schulanlage Röhrliberg wurde in den frühen 1970er-Jahren nach den Plänen von Architekt Josef Stöckli erbaut und hat seit jeher einen hohen Wiedererkennungswert. Das Schulhaus mit Aula, Sportanlagen und Hallenbad prägt das Ortsbild von Cham und steht unter Denkmalschutz. Weil sich mit den Jahren der Gebäudezustand verschlechtert hatte und gleichzeitig die Raumbedürfnisse einer modernen Schule gewachsen sind, musste die Schulanlage saniert und erweitert werden.

Nachdem die Gemeindeversammlung im 2015 ohne Diskussion und ohne Gegenstimme den Projektierungskredit für die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Röhrliberg bewilligt hat , wurde die Planung an die Hand genommen.

Im Auftrag der Einwohnergemeinde Cham durften wir in der Projektentwicklung die Machbarkeitsstudie erstellen und anschliessend den Wettbewerb begleiten. Während der Realisierung waren wir für die Kostenplanung sowie Ausschreibungen zuständig.
 
Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Cham
Architekt: Marcel Baumgartner, Zürich
Bauleitung: Widmer Partner Baurealisation AG, Zug
Fotos: Roland Bernath, Zürich

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Siegerprojekt BEL ÉTAGE des Neubaus Sicherheitszentrum Rothenburg

Vorstudien

19.03.2021 — Das neue Sicherheitszentrum in Rothenburg wird neben der Polizei und weiteren Dienststellen ebenfalls Teile der Staatsanwaltschaft von Emmen einquartieren. Im Jahr 2028 soll dieses bezogen werden.

Aus dem offenen, zweistufigen Projektwettbewerb für Generalplanerteams wurde das Projekt BEL ÉTAGE als Sieger gewählt. Das Projekt setzt die Auflagen aus dem Bebauungsplan mit einem durchgehenden EG - Sockelbau und einem in den Obergeschossen mäandrierenden Baukörper um. Geschickt bilden die beiden geforderten Etappen in jedem Realisierungsschritt ein in sich abgeschlossenes Ganzes und vermögen in beiden Schritten in ihrer Setzung zu überzeugen.

Download Bericht des Preisgerichts

Beim Neubau Sicherheitszentrum in Rothenburg durften wir die Bauherrschaft mit der Organisation und Begleitung des offen ausgeschriebenen, zweistufigen Wettbewerbsverfahrens für Generalplanerteams sowie der Vorprüfung und Ermittlung der vergleichenden Grobschätzung der Baukosten, unterstützten. Im Verfahren kam ein stufengerechter BIM-Prozess zur Anwendung.

Architektur und Visualisierung: atelier ww Architekten SIA AG, Zürich
Auftraggeber: Kanton Luzern, Dienststelle Immobilien

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Sieger zur Sanierung und Erweiterung der Psychiatrie in Sarnen steht fest

Vorstudien Projektierung Ausschreibung

04.01.2021 — 24 Planungsteams haben sich am Wettbewerb «Umbau und Sanierung Psychiatrie Obwalden» in Sarnen beteiligt. Ende 2020 wählte die Jury die Luzerner Architekten Sigrist Schweizer Architekten AG mit dem Projekt Aurorafalter einstimmig als Sieger. Die Obwaldner Regierung erläutert die Wahl in einer Mitteilung: «Die Qualitäten des Siegerprojekts Aurorafalter liegen im behutsamen Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude».

Die Qualität des Siegerprojekts liegt im behutsamen Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude. Die Grundkonzeption basiert im Wesentlichen auf Rekonstruktion und Reparatur, insbesondere im Bereich der Fassade und ihrem Erscheinungsbild. Die augenfälligste Massnahme kommt in der neuen Dachgestaltung zur Geltung. Mit dem Mansardgeschoss werden auf plausible, einfache, aber durchaus überraschend kreative Art und Weise die ursprünglichen Gebäudeproportionen wiederhergestellt.

Die Büro für Bauökonomie AG durfte das Projekt über mehr als zwei Jahre begleiten: Zuerst mit dem Auftrag zur Findung der Übergangslösung während der Umbauzeit und anschliessend mit der Organisation und Begleitung des offen ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahrens sowie der Vorprüfung und Ermittlung der Baukosten.

Architektur und Visualisierung: Sigrist Schweizer Architekten AG, Luzern
Auftraggeber: Kanton Obwalden, Bau- und Raumentwicklungsdepartement BRD 

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