Wo Kompetenz sich türmt.
Baloise Park Basel, Referenz: Bauberatung

Hintergrund im Vordergrund

Jedes Projekt schreibt seine eigene Geschichte.

Geprägt ist diese von festen Rahmenbedingungen, von hohen Anforderungen und Erwartungen, von klugen Lösungen und professioneller Leitung. Der Blog verschafft Ihnen Einblicke in ausgesuchte Projektgeschichten. 

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Architekturpreis Beton geht an Unterhaltsstützpunkt Berninapass

26.08.2021 — Der Architekturpreis Beton wird seit 1977 im Rhythmus von vier Jahren verliehen und fördert damit herausragendes Schaffen mit Beton. Innerhalb der Schweizer Architekturpreise nimmt er einen wichtigen Platz ein: Der Preis spiegelt einerseits das Baugeschehen in der Schweiz und verweist andererseits auf die gestalterischen Potentiale des Baustoffs Beton.

Der Architekturpreis Beton 21 wurde am 24. August 2021 an der ETH Zürich verliehen. Total wurden 175 Eingaben für den Architekturpreis Beton 21 eingereicht. Der mit 50'000 Franken dotierte Preis geht an Bearth & Deplazes Architekten für ihren Neubau des Unterhaltsstützpunktes Berninapass. Der Bernina gehört zu den höchsten Alpenpässen der Schweiz. In Anbetracht des extremen Klimas und der Nutzung ist Sichtbeton eine logische Wahl. Das Gebäude hat dank elementaren geometrischen Formen eine starke Beziehung zur Umgebung. Die Jury war sich einig: «Schöner lässt sich nicht illustrieren, wie Architektur mit einfachsten Mitteln einen gewöhnlichen Zweckbau nobilitieren kann.»

Die Büro für Bauökonomie AG unterstützte die Bauherrschaft im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens mit der vergleichenden Kostenschätzung.

Bauherrschaft: Kanton Graubünden, Vertreten durch das Hochbauamt Graubünden
Architektur: Bearth & Deplazes Architekten AG, Chur
Bild: Betonsuisse

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Neubau beim ehemaligen OKB-Hauptsitz in Sarnen

30.06.2021 — Am Standort des ehemaligen OKB-Hauptsitzes in Sarnen, eingebettet zwischen Schule und Gemeindehaus, Kloster und dem Bahnhof, realisiert die Eberli AG an der Bahnhofstrasse eine qualitätsvolle Überbauung.

Die Entwicklung an diesem sensiblen Ort innerhalb eines Ortsbildes von nationaler Bedeutung und den denkmalgeschützten Bestandesbauten der alten Obwaldner Kantonalbank und dem Salzherrenhaus mündet in einer hohen Komplexität und Anspruchshaltung an das zur Anwendung kommende Planungsverfahren.

Auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie hat sich die Grundeigentümerin Eberli AG für einen Studienauftrag unter sechs eingeladenen Planungsteams, bestehende aus Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros, entschieden. Aus den hochwertigen, ein breites Spektrum an Lösungsansätzen abdeckenden Projektbeiträgen, wurde derjenige von Seiler Linhart Dipl. Architekten SIA BSA aus Sarnen und Luzern zusammen mit Maurus Schifferli, Landschaftsarchitekt aus Bern zur Weiterbearbeitung ausgewählt.

Das Siegerprojekt kann noch bis 17. September 2021 auf der Gemeindeverwaltung Sarnen besichtigt werden.
 
Auftraggeber: Eberli AG
Visualisierung: Seiler Linhart Dipl. Architekten SIA BSA, Luzern/Sarnen

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Abschluss Projektwettbewerb zur Erneuerung und Erweiterung Campus Horw

18.06.2021 — Es steht fest, wie der erneuerte und erweiterte Campus einmal aussehen wird, auf dem rund 4'000 Studierende und rund 1'000 Mitarbeitende des Departement Technik & Architektur der Hochschule Luzern und der Pädagogischen Hochschule Luzern – ein Zuhause finden werden:

Aus dem zweistufigen Projektwettbewerb ist das Projekt «gravity» um das Zürcher Planerteam Penzel Valier AG als Sieger hervorgegangen. Das Projekt überzeugt durch eine geschickte Nutzungsverteilung, hohe Flexibilität und eine gelungene Adaption der bestehenden Trakte ins Gesamtkonzept. Den hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit wird der neue Campus durch die Integration der bestehenden Bauten, Verwendung von Holz auch in konstruktiven Bereichen und alternativer Energieerzeugung (Seewasser / Photovoltaik) gerecht.

Download Bericht des Preisgerichts

Die Büro für Bauökonomie AG hatte das Mandat zur Organisation und Durchführung des Projektwettberbs inne.

Architektur: Penzel Valier AG, Zürich
Visualisierung: maaars architektur visualisierungen, Zürich

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Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Röhrliberg in Cham

14.06.2021 — Die Schulanlage Röhrliberg wurde in den frühen 1970er-Jahren nach den Plänen von Architekt Josef Stöckli erbaut und hat seit jeher einen hohen Wiedererkennungswert. Das Schulhaus mit Aula, Sportanlagen und Hallenbad prägt das Ortsbild von Cham und steht unter Denkmalschutz. Weil sich mit den Jahren der Gebäudezustand verschlechtert hatte und gleichzeitig die Raumbedürfnisse einer modernen Schule gewachsen sind, musste die Schulanlage saniert und erweitert werden.

Nachdem die Gemeindeversammlung im 2015 ohne Diskussion und ohne Gegenstimme den Projektierungskredit für die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Röhrliberg bewilligt hat , wurde die Planung an die Hand genommen.

Im Auftrag der Einwohnergemeinde Cham durften wir in der Projektentwicklung die Machbarkeitsstudie erstellen und anschliessend den Wettbewerb begleiten. Während der Realisierung waren wir für die Kostenplanung sowie Ausschreibungen zuständig.
 
Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Cham
Architekt: Marcel Baumgartner, Zürich
Bauleitung: Widmer Partner Baurealisation AG, Zug
Fotos: Roland Bernath, Zürich

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Siegerprojekt BEL ÉTAGE des Neubaus Sicherheitszentrum Rothenburg

19.03.2021 — Das neue Sicherheitszentrum in Rothenburg wird neben der Polizei und weiteren Dienststellen ebenfalls Teile der Staatsanwaltschaft von Emmen einquartieren. Im Jahr 2028 soll dieses bezogen werden.

Aus dem offenen, zweistufigen Projektwettbewerb für Generalplanerteams wurde das Projekt BEL ÉTAGE als Sieger gewählt. Das Projekt setzt die Auflagen aus dem Bebauungsplan mit einem durchgehenden EG - Sockelbau und einem in den Obergeschossen mäandrierenden Baukörper um. Geschickt bilden die beiden geforderten Etappen in jedem Realisierungsschritt ein in sich abgeschlossenes Ganzes und vermögen in beiden Schritten in ihrer Setzung zu überzeugen.

Download Bericht des Preisgerichts

Beim Neubau Sicherheitszentrum in Rothenburg durften wir die Bauherrschaft mit der Organisation und Begleitung des offen ausgeschriebenen, zweistufigen Wettbewerbsverfahrens für Generalplanerteams sowie der Vorprüfung und Ermittlung der vergleichenden Grobschätzung der Baukosten, unterstützten. Im Verfahren kam ein stufengerechter BIM-Prozess zur Anwendung.

Architektur und Visualisierung: atelier ww Architekten SIA AG, Zürich
Auftraggeber: Kanton Luzern, Dienststelle Immobilien

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Sieger zur Sanierung und Erweiterung der Psychiatrie in Sarnen steht fest

04.01.2021 — 24 Planungsteams haben sich am Wettbewerb «Umbau und Sanierung Psychiatrie Obwalden» in Sarnen beteiligt. Ende 2020 wählte die Jury die Luzerner Architekten Sigrist Schweizer Architekten AG mit dem Projekt Aurorafalter einstimmig als Sieger. Die Obwaldner Regierung erläutert die Wahl in einer Mitteilung: «Die Qualitäten des Siegerprojekts Aurorafalter liegen im behutsamen Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude».

Die Qualität des Siegerprojekts liegt im behutsamen Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude. Die Grundkonzeption basiert im Wesentlichen auf Rekonstruktion und Reparatur, insbesondere im Bereich der Fassade und ihrem Erscheinungsbild. Die augenfälligste Massnahme kommt in der neuen Dachgestaltung zur Geltung. Mit dem Mansardgeschoss werden auf plausible, einfache, aber durchaus überraschend kreative Art und Weise die ursprünglichen Gebäudeproportionen wiederhergestellt.

Die Büro für Bauökonomie AG durfte das Projekt über mehr als zwei Jahre begleiten: Zuerst mit dem Auftrag zur Findung der Übergangslösung während der Umbauzeit und anschliessend mit der Organisation und Begleitung des offen ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahrens sowie der Vorprüfung und Ermittlung der Baukosten.

Architektur und Visualisierung: Sigrist Schweizer Architekten AG, Luzern
Auftraggeber: Kanton Obwalden, Bau- und Raumentwicklungsdepartement BRD 

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Präqualifikation zum Studienauftrag «Generationenprojekts Buchrain Dorf»

05.10.2020 — Ein attraktives und lebenswertes Dorfzentrum für alle «Buerer» und «Buererinnen» mit ökologisch nachhaltigen und zukunftsweisenden Lösungen für Städtebau, Gebäude, Freiräume, Mobilität und Energie - dies ist das Ziel des «Generationenprojekts Buchrain Dorf». Die Gemeindestrategie 2018 - 2030 sieht das Dorf in Zukunft als eine «Oase über dem pulsierenden Rontal». Ein attraktives und lebendiges Dorfzentrum bildet den Mittelpunkt dieser «Oase», denn dieses fehlt der Gemeinde zum heutigen Zeitpunkt. Das Generationenprojekt ist modular aufgebaut und lässt Raum auch für künftige Generationen.

Für diese anspruchsvolle Aufgabe hat sich die Projektorganisation, bestehend aus der Eberli AG und der Gemeinde Buchrain, für einen selektiven Studienauftrag mit Zwischenbesprechung entschieden. Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten mit Erarbeitung einer Testplanung durch die Burkhalter Derungs AG, Luzern und Formulierung einer Vision startete am 03. Oktober 2020 die Präqualifikation zum Studienauftrag, welchen wir in Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft erarbeiten durften. Planungsteams aus Architektinnen und Architekten sowie Landschaftsarchitektinnen und -architekten konnten sich bis anfangs November 2020 für die Teilnahme am Studienauftrag bewerben.

Auftraggeber: Eberli AG und Gemeinde Buchrain
Foto: Gemeinde Buchrain

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Siegerprojekt Neubau Kinderspital / Frauenklinik, Luzerner Kantonsspital LUKS

19.06.2020 — Der Entscheid zum Neubau Kinderspital / Frauenklinik ist gefallen: Das Beurteilungsgremium hat sich einstimmig für das Projekt «Schmetterling» der Arbeitsgemeinschaft Burkard Meyer Architekten BSA / Bollhalder Eberle Architektur entschieden.

Das Projekt überzeugt durch zwei gut proportionierte Baukörper. Durch die leicht differenzierte Gestaltung sind sie als eigenständige Bauten erkennbar. Die strukturierten Grundrisse entwickeln sich je um zentrale Innenhöfe, welche als räumliche Orientierungspunkte dienen. Das Projekt erfüllt die Vorgaben an die betrieblichen Funktionen und Abläufe in hohem Mass.

Im März 2019 wurde ein Studienauftrag ausgeschrieben, woraufhin im Rahmen einer Präqualifikation fünf Generalplanungsteams zur Erarbeitung eines Projekts für den Neubau ausgewählt wurden. Ende Mai 2020 führte ein interdisziplinär zusammengesetztes Beurteilungsgremium eine Schlussbeurteilung durch und gab eine einstimmige Empfehlung zuhanden des Spitalrats ab. Daraufhin entschied sich dieser einstimmig, das Projekt «Schmetterling» weiterbearbeiten zu lassen und das Siegerteam «Burkard Meyer, Baden/Bollhalder Eberle, St. Gallen» mit der Projektierung zu beauftragen.

Die Büro für Bauökonomie AG durfte das aufwendige Studienauftragsverfahren über nahezu zwei Jahre begleiten. Bestandteil der Planung im Studienauftrag war auch die BIM-Planung. Die BIM-Modelle dienten für die betriebliche Vorprüfung und die Plausibilisierung der Kostenberechnung.

Architektur und Visualisierung: Burkard Meyer Architekten BSA / Bollhalder Eberle Architektur
Auftraggeber: Luzerner Kantonsspital LUKS, Luzern

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